Evangelisch an Emscher und Lippe - Der Podcast.
00:00:00: Willkommen zu einer neuen Ausgabe Wortschritte.
00:00:03: Wir sind heute mal wieder in Recklinghausen am Festspielhaus unterwegs, die Strecke hat sich unser Gast ausgesucht nämlich
00:00:09: Friederike Mello.
00:00:10: Hallo ich bin Fahrerin an der Christuskirche.
00:00:13: Ja wir wollen mit dir über die besondere Herausforderung in deiner Gemeinde reden Über Vorstellungen von Kirche von morgen und über das kirchliche Filmfestival.
00:00:25: Bist du bereit?
00:00:26: Ja können loslegen
00:00:28: Ja, dann fangen wir an.
00:00:29: Los geht's!
00:00:36: Friederike, bevor wir jetzt mal so in die inhaltigen Thematik reinstellen wollen, würde ich doch mal ein bisschen vorstellen und persönlich kennenlernen?
00:00:44: Ich habe ein paar entweder-oder Fragen für dich bereit.
00:00:48: Können wir loslegen?
00:00:50: Können machen.
00:00:52: Okay legen wir los.
00:00:53: Tee oder Kaffee?
00:00:55: Tee
00:00:56: Warum?
00:00:57: weil es sich das bei mir als Frühstücksroutine so eingebrannt hat.
00:01:01: Trinkst du gar kein Kaffee?
00:01:02: Mittlerweile schon, weil das wiederum sich herausgestellt hat in Gesprächen und so.
00:01:06: Das wird schneller kühl als so ein Tee.
00:01:10: Bei Gemeinderatssitzungen wird ja meistens mehr Kaffees angeboten.
00:01:13: In der Tat ist man etwas hintertreffen mit seinem Tee
00:01:17: Wurst oder Käse?
00:01:18: Käse.
00:01:20: Bist du Vegetarierin?
00:01:21: Nee bin ich nicht aber... Schmeckt einfach, mir häufiger besser.
00:01:26: Okay.
00:01:27: Kochen oder bestellen?
00:01:28: Bestellen.
00:01:29: Definitiv!
00:01:31: Ich finde gar keine Küche.
00:01:32: Gar
00:01:32: nicht?!
00:01:33: Also nur wenn ich muss.
00:01:35: Genau das liegt leider bei uns beiden bei mir und meinem Mann so.
00:01:39: von daher ergänzen wir es dann nicht so gut.
00:01:44: Okay mehr oder Berge?
00:01:50: kommt auf die Jahreszeit an, also im Sommer lieber mehr oder See und im Winter gerne die Berge zu schief fahren.
00:01:57: Ja, Camping?
00:01:58: Oder Ferienhaus?
00:01:59: Camping tatsächlich für mein Wohnwagen und damit geht es auch demnächst zum Garasee.
00:02:04: Was macht der Reiz beim Camping für dich aus?
00:02:07: Tatsächlich dass man seine eigene vier Wände mit sich dabei hat und das Urlaub sofort beginnt.
00:02:14: Und ich mich nicht erst irgendwie auf ne Neuferin wohnen oder so einlassen muss, dass man einfach viel draußen ist.
00:02:22: Mittlerweile muss man doch immer sehr viel vorbuchen.
00:02:24: also diese Freiheit die man damit häufig verbindet steht für mich da eigentlich gar nicht so im Vordergrund wo es sich doch lange überlegen welcher Campingplatz es wird.
00:02:33: Ja gut man kriegt ja nicht überall einen Platz gerade in Hochzeit.
00:02:36: Richtig!
00:02:37: Da sind wir jetzt noch mal vor den Sommerferien unterwegs, ich denke das ist nicht
00:02:40: schlecht.
00:02:41: Singen oder tanzen?
00:02:43: Das ist schwierig.
00:02:46: Dann sag ich mal, tanzen!
00:02:48: Aber das tust du nicht im Gottesdienst?
00:02:52: Wippen schon, aber tanzen nicht so.
00:02:55: Aber tatsächlich mache ich Standortanz einmal die Woche und liebe es einfach mich zur Musik zu bewegen.
00:03:04: Und dann singe ich eigentlich auch immer mit.
00:03:06: von daher liegt doch sehr bei einander.
00:03:09: Aber wäre das nicht mal, möchtest du da rumgehen?
00:03:11: Ja,
00:03:12: ich denke das ist ein bisschen netter.
00:03:15: Ja, müssen wir gucken?
00:03:16: Wir gehen einfach... Du bist im Sinn Weg!
00:03:18: Du bist der Gast und du bist in den Weg.
00:03:20: Wäre das nicht mal irgendwie so?
00:03:22: eine Idee von Gottesdienst oder Tanz-Gottesdienst?
00:03:25: Habe ich tatsächlich auch auf meiner Agenda das gerne zu machen.
00:03:28: Ich hatte von einer Kollegin gehört die dem Valentinsgottes Dienst mit einem Tango eröffnet haben.
00:03:34: Sowas könnte ich mir sehr gut vorstellen.
00:03:37: Katarina Friedrich?
00:03:38: Ja genau, das fand ich stark.
00:03:40: Und zwar mit
00:03:41: Dem katholischen Kollegen, wenn ich's richtig weiß.
00:03:43: Ja genau!
00:03:44: Sehr schön.
00:03:46: Wir gehen gerade an dem Tierpark vorbei oder?
00:03:49: Genau der kommt jetzt da sind die Steppenfüchse meiner Liegsten darin.
00:03:54: Steppenfüchsen?
00:03:55: Ja
00:03:56: genau.
00:03:57: Die kommen
00:03:58: gleich.
00:03:59: Welche Assoziation hast du zum Steppenfuß?
00:04:02: Ach, ich finde die sind einfach super süß muss ich ja sagen und die präsentieren sich da wenn man dran vorbeigeht immer so ganz knuffig.
00:04:09: Die stellen sich
00:04:10: extra
00:04:10: für mich auf!
00:04:10: Ja genau das ist ganz schön.
00:04:14: Machen wir weiter.
00:04:14: Hörbuch oder Podcast?
00:04:17: Hör Buch
00:04:19: Welches Hörbuch hörst du denn aktuell?
00:04:21: Jetzt habe ich gerade Äquiporo gehört Genau, und wenn da immer ganz viel unterwegs was höblicher angeht oder auch Hörspiele.
00:04:31: Da die drei Fragezeichen vor allem genau das ist so meine Welt ja
00:04:35: von Kindheit an die drei Fragen
00:04:37: definitiv
00:04:39: Netflix oder Podcast.
00:04:42: in den Quatsch Entschuldige Warte netflix oder Kino
00:04:46: Kino
00:04:47: Das wundert mich jetzt nicht.
00:04:49: Da hätte ich auch nichts anderes sagen dürfen.
00:04:51: wahrscheinlich nicht Team des Kirchlichen Filmfestivals, des ökumenischen Kirchliche Filmfestivales.
00:04:57: Genau ja!
00:04:58: Seit wann?
00:04:58: Seit-Zwei-Tausend-Zweinzwanzig
00:05:02: bin ich damit reingekommen.
00:05:03: da habe ich nämlich in der Altstadtgemeinde als Probediensterin gestartet mit seventy-fünf Prozent oder fünfundzwanzige Prozent in der Erwachsenenbildung tätig und mit Julia Borries bin ich dann zusammen da in dieses Team gekommen und da bin ich jetzt auch weiterhin und eben jetzt Mitglied des Veranstaltungskreises.
00:05:21: Was habt dich an der Aufgabe gereizt?
00:05:23: Ich finde es einfach richtig gut, wenn Kirche rausgeht zu den Menschen hin und das Kino bietet dann eine wunderbare Möglichkeit da gemeinsam auch auf dem Weg zu sein.
00:05:36: Wenn's um existenzielle Themen geht und dass ist einfach das was Kino auf die große Leinwand bringt eben Liebe Angst Hoffnung Wut das Ganze, was uns auch im christlichen Glauben immer wieder begegnet.
00:05:50: Was uns manchmal dann auch durch unseren Glaubens getragen sein können und gleichzeitig aber eben auch immer wieder neuen Herausforderungen stellen müssen.
00:06:02: Und das finde ich macht Kino einfach auf unnachahmliche Weise deutlich.
00:06:07: Du hast gerade von existenziellen Filmen gesprochen.
00:06:10: Müssen es bei Kirche und Kino oder beim kirchlichen Festival?
00:06:13: immer tiefgründige Filme sein?
00:06:16: Also wir merken schon, dass auch gerade die etwas leichteren humorvollen Auch ganz gute Zuschauer in Zahlen haben.
00:06:23: von daher Aber es ist ja also die Frage.
00:06:26: Es ist nur weil's ein bisschen leichter daherkommt direkt nicht existenziell weil ich glaube letztendlich Findet man in jedem film Die Themen die uns umtreiben und damit Ja beeinflusst es einfach schon die Existenz.
00:06:40: Aber gleichzeitig kann ich mir sagen, dass ich auch sehr gerne mal in die Richtung Fantasy oder Science-Fiction gehe wenn ich ins Kino auch privat mich bewege und von daher das da auch gerne mal so ein bisschen über die eigene Horizonte hinaus gebe.
00:06:57: Also auch mal Blockbuster?
00:06:58: Genau definitiv!
00:07:00: Was ist dein ultimativer Lieblingsfilm?
00:07:03: Die Frage muss kommen, oder?
00:07:04: Genau.
00:07:05: Ich weiß die hast du mir auch sogar schon mal gestellt als es ums Filmfestival ging ich grad vor zwei Jahren und da bleibst du jetzt einfach bei.
00:07:14: die Trilogie von der Herr der Ringe.
00:07:17: Ich erinnere mich nicht mehr aber... Ich lese das noch einmal nach.
00:07:22: Das haben wir damals im Vorbereitung auf
00:07:24: das geltliche Filmfilm.
00:07:24: Das war auf dem Homepage glaube ich dann so verschiedene Frage-Antwortpunkte.
00:07:31: Ich habe zuletzt im Kino den Film Nürnberg gesehen.
00:07:35: Über die Nürrberger Kriegsprozesse, das Kino war trotz Starbesetzung, was so cool hat Hermann Göring gespielt?
00:07:43: in der zweiten Woche leider nicht komplett... also was gar nicht voll!
00:07:47: Also ein paar verstreute Menschen da drin.
00:07:50: ich hab dann kurz mit der Dame an der Kasse gesprochen und sie sagte ja die Deutschen tun sich schwer mit ihrer eigenen Vergangenheit und sie wollen davon gar nicht mehr nichts mehr hören, nichts mehr sehen.
00:08:05: Okay das ist natürlich problematisch ja?
00:08:07: Erlebst du das in deiner Gemeinderarbeit auch im kirchlichen Filmfestival oder vielleicht auch im Umgang mit den Konfermannen dass das so ist?
00:08:19: Ja natürlich!
00:08:21: Sich mit der eigenen Geschichte und gerade der Entest hat auseinander zu setzen.
00:08:26: Erlebst du das, dass es immer weniger wird?
00:08:28: Dass die Menschen vielleicht müde sind oder eigentlich keine Lust mehr darauf haben.
00:08:34: Also beim Filmfestival merke ich das bei den Besuchern und Besucheren, dass sie sich da wirklich immer wieder drauf einlassen.
00:08:39: Das finde ich auch bemerkenswert, dass die sich immer wieder diesen Themen und gerade dieser Zeit stellen... Wir haben ja meistens auch ein Part mit der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW mit dabei und das ist immer wieder ein wertvolles Teil unseres Filmfestivals.
00:09:02: In der Gemeinde selber ist es mir jetzt noch nicht so aufgefallen, dass die Leute müde dessen sind.
00:09:09: man merkt schon Auch Themen und Aktivitäten und Angebote gefragt sind, die vielleicht auch noch mal eher in die Richtung Zerstreuung oder wie komme ich selber zu ruhen dieser eben immer schneller werdenden Welt geht.
00:09:24: Zum Beispiel christliches Yoga wenn wir das anbieten Aber gerade diese Zeit, also wenn wir jetzt an den Zweiten Weltkrieg denken.
00:09:32: Das ist eigentlich ganz häufig bei Trauergesprächen das Thema Wenn Menschen gerade die Zeit noch als Kinder erlebt haben und dann die Kinder davon erzählen wie ihre Eltern es entweder komplett verschwiegen haben während ihrer Kindheit oder auch später.
00:09:48: Oder dass es dann am Ende des Lebens noch mal hochkommt und das ist eigentlich immer wieder dadurch auch Anknüpfungspunkte meiner Arbeit gibt, dass diese Zeit immer wieder gerade den Seelsaugen besprechen doch hoch
00:09:59: kommt.".
00:09:59: Ja du hast es ansatzweise grade schon gesagt ihr habt beim letzten kirchlichen Filmfestival und auch glaube ich bei Kirche und Kino das Thema Demokratie in den Vordergrund gestellt.
00:10:11: was habt ihr gemacht?
00:10:12: Also gerade weil wir auch die Bühne sozusagen dieses Filmfestivals nutzen wollen, um Demokratie voranzutreiben und einfach zu zeigen wie wichtig es ist miteinander zu reden und miteinander voranzugehen.
00:10:25: Und nicht ins Gegeneinander abzudriften haben wir diesmal zum Beispiel die Demokratie Fitness mit angeboten.
00:10:33: Das sind so ganz kleine Einheiten, in denen man wie beim Muskelaufbau verschiedene Demokratiekompetenzen übt und einübt.
00:10:45: Und das ist eine ganz tolle Art Sicht... dem zu stellen, dass man sich immer wieder ja auch irgendwie verloren fühlt wenn es in Diskussion geht oder eben gerade nicht in Diskussionen geht und da einfach zu merken ich kann auch was bewegen.
00:11:00: Und ich fühle mich darin sicherlich zu bewegen.
00:11:03: das finden wir ganz wichtig gerade wenn wir eben immer wieder mit unseren Filmen zeigen wenn es um Migrationen geht Wenn's eben um Fragen geht wie gehe ich miteinander?
00:11:13: Wie gehe ich da rein?
00:11:14: Was tue ich und was lasse dass wir da auch gemeinsam weiter lernen und es nicht nur beim Film gucken bleibt, sondern wir in die Aktion kommen.
00:11:23: Okay!
00:11:24: So weit, so gut zum Thema kirchliches Filmfestival, kommen wir doch mal ein bisschen zu dir.
00:11:30: Macht ihr das Facherin sein eigentlich Spaß?
00:11:33: Ja, das kann ich so sagen ja.
00:11:37: Trotz allem, dass ihr in der Gemeinde doch so ein bisschen schrumpft sag' ich mal... Du und Dirk Schirmann, ihr seid praktisch die letzten Moikanerinnen noch.
00:11:51: Die theologische Frane hochhalten?
00:11:54: Genau mit unserem Presbyterium zusammen sind wir da weiter aber auf dem Weg.
00:11:59: Und genau als ich muss sagen ja die Gemeinderarbeit gefällt mir trotz allen Herausforderungen wirklich gut macht mir Freude Gerade zu gucken gemeinsam, was können neue Formate sein?
00:12:15: Was wollen wir auch an Angeboten schaffen für die Menschen.
00:12:20: Aber auch zu schauen wer kommt auch zu uns wem können wir ansprechen dem wir rausgehen da so einen guten Mittelweg zu finden.
00:12:29: Da macht es doch nicht Spaß gemeinsam Neues zu denken.
00:12:33: Ja aber ich stelle mir vor mit zwei Fahrpersonen ist das mit den ganzen Herausforderungen nicht so einfach?
00:12:40: Das stimmt, ja.
00:12:41: Also das merken wir schon, dass wir da einfach jetzt personell anders aufgestellt sind.
00:12:48: Genau und da auch immer die Frage wenn etwas Neues geschaffen wird was muss man auch lassen damit es eben nicht zur kompletten Überforderung wird.
00:12:58: Für was würdest du dir mehr Zeit wünschen?
00:13:01: Mehr Zeit würde ich mir wünscht für Das Spinnen und Erdenken von neuen Formaten, die Menschen ansprechen.
00:13:13: Und die hier auch mir Lust machen.
00:13:15: Also einfach auch mal zu überlegen, zu was würde ich eigentlich gerne kommen?
00:13:19: Ja du bist am Reformationstag ins Amt als Pfarrerin eingeführt worden.
00:13:25: in der Altstadtgemeinde war das eine bewusste Entscheidung dieses Datum zu wählen?
00:13:34: bewusste Entscheidung, diesen Tag zu wählen.
00:13:37: Aber auch weil er Tradition in der Gemeinde hat nicht nur für die Kirchengeschichte grundsätzlich und damit auch für mich sondern dass dieser Gottesdienst schon seit sehr langer Zeit mit dem neuen Namen Kantorai Christuskirche gestalteten Gottesdienst zusammenfällt.
00:13:57: wir haben immer einen besonderen Gottesdient an diesem tag.
00:14:00: es ist ein Abend Gottesdientes.
00:14:03: das alles Passte auch einfach gut zu dem, wie ich mir den Tag meiner Einführung vorgestellt habe.
00:14:11: Das ist eben auch was Besonderes ist nicht nur für mich sondern auch die, die kommen und das war ein ganz wunderbar gelungener Tag der mir einfach noch mal Kraft für das weitere gegeben hat und davon konnte ich noch lange zähren.
00:14:28: Ich kann aus Nachvollziehen, ich durfte dabei sein.
00:14:30: Das war ein schöner Gottesdienst.
00:14:32: Ich fand deine Predigt wunderbar, weil du sehr modern gepredigt hast.
00:14:37: Danke schön.
00:14:39: Bei mir bleibt der Tag auch in Erinnerung.
00:14:41: Es war eine schöne Einführung.
00:14:42: Das
00:14:42: freut mich.
00:14:45: Du bist in einem Fahrhaus aufgewachsen?
00:14:47: Richtig!
00:14:48: Wenn ich es richtig weiß... Dein Vater ist Gemeindefahrer.
00:14:51: Entschuldige jetzt, ihr hättet dich fast Gemeindepfarrerin.
00:14:54: Also dein Vater ist... Deinen Vater ist gemeindefahrer Und deine Mutter ist Krankenhausseelsorgerin.
00:15:00: Ganz richtig, genau!
00:15:01: Sie sind bei dir zum Ruhestand?
00:15:02: Ja.
00:15:04: Wann wusstest du, dass du in die Fußstapfen trittst?
00:15:08: Das wussten vielleicht andere schon früher als ich.
00:15:12: Genau, gab vielleicht so Zeichen aber... Ich habe mir eigentlich erst relativ kurz vom Abi überlegt zu sagen, okay ich werde mich für Theologie einschreiben.
00:15:22: Hat mich aber parallel auch für andere Studiengänge eingeschrieben so was wie Kommunikationswissenschaften zum Beispiel umzugucken.
00:15:31: ach wenn da so eine Zusage kommt bleibe ich wirklich bei Theologie.
00:15:34: und genau dann habe ich gemerkt ja trotz zusagen auch in anderen Fächern Ich nehme Theologie Und hab das dann im Münster begonnen.
00:15:43: hat es deine Eltern sehr gefreut?
00:15:45: Die waren schon erfreut, ja.
00:15:47: Aber wollten wir auch keinen Druck machen, in dem sie jetzt sagen ... Oder wollen wir auch einen Druck machen?
00:15:55: In dem Sie jetzt Freundensprünge machen oder sonst auch denken nach mal gucken?
00:16:01: vielleicht wird's das ja wirklich aber wir wollen ihr da auch ihren Weg lassen.
00:16:06: Aber dich hat das nicht abgeschreckt, dass du im Fahrhaushalt groß geworden bist.
00:16:09: Nicht genau!
00:16:10: Also tatsächlich auch dieses Gemeindefahramt hat mir wirklich von dem was ich von außen sozusagen sehen und mitbekommen konnte wirklich immer zugesagt diese einfach ganz vielfältige Arbeit die dieser Beruf mit sich bringt und eben dieses Arbeiten mit den Menschen selber und ja von ihren Geschichten zu hören zur Seite zu stehen.
00:16:35: Das hat mich immer sehr beeindruckt.
00:16:38: Ja, darum bist du Gemeindefahrerin geworden und nicht ich sag mal Schulreferentin oder Krankenhausseelsorgerin wie deine Mama?
00:16:50: Genau also da wirklich dieses von... Also die Menschen mitzubekommen wenn sie getauft werden aber genauso auch Menschen zu begleiten, wenn sie ein Trauerfall erlebt haben.
00:17:03: Diese Weite fand ich schon immer wirklich eindrücklich und die habe ich im Gemeindefarm vor allem gesehen.
00:17:10: aber natürlich gibt es auch gerade diese vielfältigen Gegnungen ja genauso in Pranghaus oder in der Schule wo man eben auch merkt mit was Menschen eigentlich auch unterwegs sind Ja, auch gerade in bestimmten Orten oder anbestimmten Orte und in bestimmte Situationen Hilfe brauchen.
00:17:27: Deshalb finde ich das auch mit diesen Funktionsverämtern den sogenannten total wichtig und eine ganz entscheidende Konstante in dem Ganzen weil eben nicht alles Alltag ist sondern eben ja auch wir in ganz unterschiedlichen Situationen im Leben unterwegs sind.
00:17:48: Ja, krankhaus hat sich für mich einfach so ein bisschen ausgeschwossen.
00:17:51: Weil das jetzt nicht so der lieblingsort für mich ist.
00:17:54: Ist dein Mann analog zu deinen Eltern auch Theologe?
00:17:58: Nein, er hat Wirtschaftsrecht studiert und ist im Personalmanagement des Uniklinikums in Essen.
00:18:04: Ich habe daraufhin auch mal ein bisschen versucht zu recherchieren wie viele Eheleute einen Fahrhaushalt gemeinsam führen.
00:18:13: Interessant ja!
00:18:15: Ich konnte nichts finden.
00:18:17: Aber gefühlt muss ich einfach sagen, auch jetzt mit Blick auf unseren Kirchenkreis gibt es schon viele Fahrerinnen und Fahrer oder FahrerInnen die miteinander leben.
00:18:27: Ja!
00:18:28: Oder verheiratet sind.
00:18:29: Es ist ein langes Studium da geht man durch Dick und Dinn.
00:18:32: Da finden sich vielleicht schon viele auch die da miteinander dann unterwegs bleiben das stimmt.
00:18:39: also.
00:18:40: deswegen meinst du weil sie zusammen studiert haben?
00:18:43: Theologische Gründe, warum die sich vielleicht finden?
00:18:45: Weil sie sich dann einfach im Austausch besser befinden.
00:18:48: Weil die voneinander abschreiben können!
00:18:53: Ja also ich denke das Schlüm ist da schon eine ziemlich große Komponente.
00:18:58: Da findet man sich und auch was Freundschaften angeht.
00:19:00: Also ich bin noch ganz eng befreundet mit Menschen, mit denen ich in der Orientierungswoche nebeneinander gesessen habe Und da ist es dann schön, wenn man gemeinsam auch Gottesdienste macht.
00:19:13: Also Trauungen zum Beispiel und da also miteinander andere Menschen wiederum begleitet.
00:19:21: Du hast gesagt, dass du immer so ein bisschen auf der Suche nach neuen Formaten, nach neuen Möglichkeiten der Verkündung des Erlebens bist?
00:19:33: Anfang des Jahres fand das große Konfi der große Konfitag statt.
00:19:37: Wie hast du diesen Tag erlebt?
00:19:39: Also ich glaube, es waren fast vierhundert Konfis in eurem Gemeindezentrum.
00:19:44: Genau im Kreis Kirchland und in unserem Gemeinde-Zentrum in der Christuskirche.
00:19:49: Ja das war schon wirklich tolles Erlebnis!
00:19:51: Das hat jetzt zum zweiten Mal so in der Form stattgefunden und ich finde es wirklich beeindruckend... wie die Jugendlichen eben auch voneinander sehen können.
00:20:03: Wir sind nicht allein in unseren kleinen Konfigruppen unterwegs, sondern wir sind viele!
00:20:08: Das ist denke ich ein ganz wichtiger Aspekt an der Sache und es war einfach super schön den Gottesdienst mit der großen Band zu feiern, mit dem Sternenhimmel, der extra drübergezogen wurde, mit den Lichterketten und generell einfach wirklich ein tolles Feeling zu kreieren.
00:20:25: das hat mir sehr viel Freude bereitet und dann auch zu sehen, wie die Jugendlichen sich im Nachgang bei den verschiedenen Aktionen beteiligt haben.
00:20:35: Ich denke das war ein gelungener Tag!
00:20:37: Mal sehen wir bis nächstes Jahr machen.
00:20:39: Darauf freue ich mich schon.
00:20:40: Ja, ich habe dich ja ein Stück weit begleitet an dem Tag, also phototechnisch oder videotechnisch... Und ich fand es großartig dass du dich da wirklich so in diese Getumme reingestürzt hast Die Faust in die Boxbärne geknallt hast.
00:20:58: Du warst voll dabei, ne?
00:20:59: Ja also das finde ich auch.
00:21:00: Also da nur beobachtend daneben zu stehen... Das wäre jetzt nicht meine Art!
00:21:06: Ich denke manchmal so dass sich dieses Format der Spielertrainerin mir ganz gut vorstellen kann was mein Fahrbild an dieser Stelle angeht.
00:21:17: Versuche Menschen zu befähigen, ja vielleicht selber Teamerin zu sein oder eben auch wenn es an Seelsorgespräche geht da mit ihnen.
00:21:27: Sie zu stärken zum Beispiel, aber dass ich auch gleichzeitig mittendrin bin und dann mich da nicht rausziehe.
00:21:32: Auch so ein Boxsack zu bearbeiten oder eben ja auch dann vorne zu stehen Aber genauso das finde ich an einem jungen Gottesdienst immer toll ihnen eben auch zuzutrauen Was eigenes zu formulieren und ihre Sachen vorzustellen Und es ist immer ganz berührend was da dann in zusammenkommt.
00:21:51: Ein anderes tolles event war oster samstag.
00:21:54: Da wart ihr mit allen drei Recklinghäusergemeinden in der Fußgängerzone in Recklingenhausen und habt Osterei verteilt.
00:22:02: Richtig, genau.
00:22:03: Das war eine schöne Aktion.
00:22:05: Kasamstag-Vormittag sind wir durch die Innenstadt bis zum Marktplatz und es war total schön zu sehen dass man mit so einer kleinen Geste wie einem Oster-Ei das man Menschen anbietet, so eine Freude wiedergespiegelt zu bekommen.
00:22:23: Wir hatten draufgedruckt sowas wie Hoffnung, Segen, Lachen, was Menschen sagen konnten, weil wir gefragt haben Was brauchen Sie?
00:22:31: geben, Segen, Lachen und Hoffnung.
00:22:35: Genau haben sie gerne zugegriffen und gesagt auch vielen Dank.
00:22:37: und auf wie schön!
00:22:39: Und was ich spannend finde das ganz viele gesagt haben Segend.
00:22:42: Segen kann nicht gebrauchen und dass doch dieses kirchlichste Wort von allen die so da standen dann das mal was die Menschen doch am meisten bewegt hat fand ich nochmal einen sehr spannenden Aspekt.
00:22:53: Ja wäre das so etwas in der Art?
00:22:56: Etwas anderes Was du dir vielleicht auch in Zukunft gut wünschen könntest, wieder mehr raus zu den Menschen zu gehen und nicht darauf zu warten dass sie zu uns kommen?
00:23:05: Ja das kann ich mir sehr gut vorstellen.
00:23:08: Wir werden auch weitere Aktionen machen.
00:23:10: da sind wir gerade schon so ein bisschen in der Planung innerhalb Recklinghausens und das finde ich auch dabei ganz wichtig, dass wir das gemeinsam denken oder auch mal ökumenisch denken und da wirklich ja die Menschen dort aufsuchen wo sie sind da verschiedenste Aktion mit ihnen zu starten.
00:23:29: Ja, ich fand das auch toll, dass ihr alles zusammen gemacht habt und es waren noch fast alle dabei aus dem Fahrpersonal.
00:23:38: Das muss man wirklich so sagen, das war richtig klasse!
00:23:41: Und das steigert natürlich auch die Verbundenheit zwischen uns als Fahrperson zwischen den Gemeinden.
00:23:47: Da sind wir einfach ein tolles Team, muss ich sagen.
00:23:52: Ja, macht es mir auch Spaß hier als Fahrerin unterwegs zu sein.
00:23:55: Weil ich da auch mich gut begleitet weiß!
00:24:00: Wir sind jetzt fast durch mit unserer Runde.
00:24:02: Mensch... Wir sind am Ausgangsfunk praktisch zurück.
00:24:05: Sag doch mal ja was steht in den Sommerferien an?
00:24:10: Gibt es irgendwelche Freizeiten die du leichtest oder in den Hotel nimmst?
00:24:15: Freizeiten.
00:24:17: Genau, da sind wir total happy, dass Christian Stöppelmann wieder eine anbietet wo auch Jugendliche von uns dabei
00:24:24: sind.
00:24:25: Ich selbst
00:24:26: werde hier im Diensten in Recklinghausen selbst.
00:24:29: ich habe aber eine ganz schöne Aktion zusammen mit der Kirchengemeine Sankt Elisabeth.
00:24:34: Da sind wir dann ökumenisch mit einem Kanzeltausch.
00:24:36: dabei haben einen Abend Gottesdienst ein Morgen Gottesdienst wo wir jeweils tauschen und die sollen so ein bisschen sommerlich leicht und fröhlich mit so einer Sommerbrise irgendwie gestaltet werden.
00:24:47: Das schauen wir mal, wie das klappt und darauf freue ich mich schon sehr.
00:24:51: Kannst du tausch?
00:24:52: Bedeutet das auch dass es bei dir den Weihrauch gibt?
00:24:55: Nein, das konnten wir noch unterbinden!
00:25:00: Dafür bringen dann die katholischen Brüder halt den Weihrauch mit in die Evangelische Kirche.
00:25:04: Wir gucken mal, lass uns überraschen genau!
00:25:06: Vielleicht trägt das ja auch zu einem netten Abend bei?
00:25:09: Wir sind gespannt hier.
00:25:10: Auf jeden Fall klingt das nach einer spannenden Aktion muss man sagen.
00:25:13: Ist wirklich schön.
00:25:14: Ja.
00:25:14: Sind wir da auch wirklich nochmal neu zusammen jetzt gestartet.
00:25:21: Das finde ich die Teil schön.
00:25:23: Sehr schön.
00:25:23: Das ist glaube ich eine schöne Schlussphase oder hast du noch etwas was du gerne sagen
00:25:28: möchtest Passt, hat mir Freude gemacht und
00:25:33: bis dahin.
00:25:34: Herzlichen Dank Friderike!
00:25:36: Es ist mir immer eine Freude dich zu treffen und mich mit dir auszutauschen und vielleicht dann wieder am Bocksack?
00:25:43: Sehr gerne kann ich nur so widerspiegeln.
00:25:46: Hat mich auch sehr gefreut.
00:25:47: Wieder mal.