WORTSCHRITTE

Transkript

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00:00:00: Willkommen zu einer neuen Ausgabe Wortschritte.

00:00:02: Heute mit keinem geringeren als den Bürgermeister von Recklinghausen und der heißt

00:00:06: Axel Scherzig.

00:00:07: Axel-Schersig, genau!

00:00:09: Ist seit November zweitausendzwanzig

00:00:11: im Amt?

00:00:11: Genau knapp zehn Monate jetzt.

00:00:13: Und ihr Nachfolger war Christoph Tesche, mit dem wir auch schon mal hier ein Podcast gemacht haben.

00:00:18: damals war Corona...

00:00:20: Nachfolge ist jetzt lustig.

00:00:21: ne ich bin sein Nachfolgar.

00:00:23: Sie haben gerade gesagt erst mein Nachfolgers.

00:00:25: das ist jetzt cool Alles gut.

00:00:29: Das kann heute heiter werden,

00:00:30: glaube

00:00:31: ich.

00:00:31: Wir haben damals im Rathaus den Podcast aufgenommen und es war nämlich zur Corona-Zeit.

00:00:37: Und wir konnten halt nicht durch die Gegend laufen.

00:00:39: Wir hatten zuerst vor im Rathaus Wortschritte zu machen.

00:00:42: das ging auch nicht wegen dem Mitarbeitenden und dann haben wir uns an drei verschiedenen

00:00:46: Orten zwischenzeitlich

00:00:47: mal hingesetzt.

00:00:48: Kommt ihr mit

00:00:48: einem Teil davon?

00:00:49: Gab's auch Bilder dazu?

00:00:50: Kann das sein?

00:00:51: Ja ja klar!

00:00:51: Hier hat der Herr

00:00:52: Bockelmann

00:00:52: gemacht

00:00:53: Der uns heute auch wieder begleitet.

00:00:55: Schön!

00:00:55: Sie haben sich die Strecke ausgesucht, wo sind wir heute?

00:00:58: Wir sind im Erlbruchpark.

00:00:59: das ist die Parkanlage direkt hinter dem Rathaus war jetzt zeitlich sehr praktisch.

00:01:03: aus dem Rathaus raus und sofort ins Grüne Und es gibt viel zu erzählen rund in den Parkenzweifel weil sie uns die Themen ausgehen sollten.

00:01:09: Genau wenn mir die Fragen ausgehen dann unterhalten wir uns einfach über den Ort und eben Augenblick regnet es nicht.

00:01:14: deswegen legen wir einfach mal los.

00:01:15: Genau Los geht's.

00:01:17: Wortschritte, evangelisch an Emscher &

00:01:20: Lippe

00:01:21: der Podcast mit Jörg Eils.

00:01:23: Herr Chersich, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für unser Podcast nehmen.

00:01:26: Sind Sie ein Podcast-Fan?

00:01:28: Ich komme zu selten dazu.

00:01:29: Ich hatte selbst eine kleine Podcastreihe im Wahlkampf.

00:01:32: Da haben wir drei Podcasts gemacht im Studio richtig.

00:01:34: War ganz interessant.

00:01:35: da war das so, dass ich auch nicht wusste was mich erwartet.

00:01:37: Ja.

00:01:38: Ich wusste die Menschen so ungefähr auf die ich treffe, die ich alle nicht kannte.

00:01:42: Der wurde dann ganz grob und ich wusste nicht um welches Thema es geht.

00:01:44: Und wenn man auch eine dreiviertel Stunde Frage antwortet, war ganz interessant.

00:01:49: Selbst würde ich gerne viel mehr hören Aber kommt nicht dazu.

00:01:53: Was wäre so ein Podcast, den Sie gerne

00:01:55: hören würden?

00:01:56: Das ist hier gemischte Sack mit Tomi

00:02:00: Schmidt.

00:02:00: Genau das finde ich total genial!

00:02:02: Hat man so mich draufgebracht interessanterweise.

00:02:04: Ich sagte hör dir das mal an könnte was für dich sein und die plaudern ja auch wunderbar darauf los der Bielefelder und der Berliner die beiden zusammen.

00:02:11: Ab und zu wenn ich auf meiner Rudermaschine sitze was auch wieder zu selten ist dann höre ich Ja so das einzig was sich ans Sport eigentlich mache außer mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren oder nach Hause zu fahren oder zu Hause im Garten zu werkeln, was jetzt nicht wirklich Sport ist.

00:02:23: Also wenn ich mal etwas machen möchte, richtig dann rudern.

00:02:26: Möchte ich theoretisch zweimal die Woche?

00:02:28: Ich komme im Schnitt alle zwei Wochen zu einmal dazu und das ist noch umgekehrt!

00:02:32: Das machen Sie nur auf der Rudermaschine zuhause oder machen sie es auch wirklich auf den Fluss?

00:02:35: Nein, nicht auf dem Wasser.

00:02:37: Würde ich auch gerne machen aber als einziger vielen Vorhaben, die man so mal vor hatte... Aber die Ruderschiene zu Hause habe ich im Keller stehen und da versuche ich das dann und dann höre ich gemischtes Hack- oder Musik.

00:02:46: Meistens auch eher gemisztes Hack, das passt von der Sequenz eine Stunde Hard Rodern.

00:02:52: Wir sind vielleicht jetzt so eine dreiviertel Stunde unterwegs, ich gucke einfach mal wie weit wir kommen.

00:02:57: Im nächsten Jahr findet in Recklinghausen zum ersten Mal das Podcast Festival statt und sie sind hier im Herd.

00:03:04: Was erwarten Sie sich von dem Podcastfestival?

00:03:06: Ich bin total gespannt die Details dann zu erfahren.

00:03:09: also wüffeln Menschen machen Postcards in dieser Stadt.

00:03:12: es gibt ja viel mehr als wir glaube ich wissen an den Menschen die podcast reihen machen.

00:03:16: wer hört das umkriegen wir nochmal Menschen dafür übergeistert weil ist ein.

00:03:19: Ich denke, gutes weiteres Medium ist noch mal Menschen zu erreichen.

00:03:23: Großsystema für viele politisch tätige Menschen?

00:03:26: Wie erreiche ich die Menschen in der Stadt?

00:03:28: Ja genau das Podcast Festival wird unter anderem von Oliver Kelch organisiert, katholischer Kollege.

00:03:36: Genau!

00:03:37: Wann waren Sie das letzte Mal eine Kirche?

00:03:41: Ich verliehe gerade es war eine Trauerfeier glaube ich tatsächlich

00:03:45: ja.

00:03:45: Es könnte die Trauer feiern zum Tode von Jochen Weber gewesen sein vor über einem Jahr.

00:03:51: Schon lange her also?

00:03:53: Nein doch, ich war zum Ende des Wahlkampfes und auch danach in der Gastkirche.

00:03:58: Sieht man ja oft nicht so als Kirche an aber ist ja auch eine richtige Kirche.

00:04:01: da war ich in der Gas-Kirche allerdings nicht zum Gottesdienst sondern zu einem Gespräch mit Aktiven.

00:04:06: Da ging es um Obdachlosigkeit

00:04:08: etc.,

00:04:08: mit Schwester Judith.

00:04:09: die hätte mich eingeladen und gesagt kommen wir mal in die Gas- Kirche und reden darüber.

00:04:14: Ich höre da so ein bisschen raus, dass Sie sonst kein Kirchgänger sind.

00:04:17: Genau!

00:04:18: Sie sind konfessionlos und haben mir die Superinternenzen

00:04:20: verraten.

00:04:20: Richtig genau ich komme aus einer Misch-Ehe.

00:04:23: wir waren katholisch evangelisch.

00:04:24: also ich komm aus einem katholischen Haus hat aber auch eine lange Geschichte.

00:04:28: mein Vater ist getauft worden einen Tag vor seiner Hochzeit.

00:04:32: okay das liegt daran dass meine Großmutter die waren evangelisch meine Großeltern aus der Kirche ausgetreten war in den dreißiger Jahren weil es in Süderwicht einen Die Evangelischen Pastor wohl gab, die in einer Nazi-Uniform gepredigt hatte und da war sie dann durch mit dem Thema ausgetreten.

00:04:48: Entsprechend ist mein Vater konfessionslos geboren.

00:04:51: Er hat eine Frau aus Münster kennengelernt – sehr katholische

00:04:54: Familie

00:04:55: – und wurde dann getauft und verheiratet von dem Polizeifahrrad damals, wo er hier ausgelogen machte.

00:05:00: Vielleicht wäre das schon früh prägend und meine Freundlichsten vor einigen, ja wenigen Jahren ausgetretet.

00:05:05: Ist ihnen Glauben dennoch wichtig oder der Glaube?

00:05:10: der Glaube ran ist, finde ich sehr spannend.

00:05:11: Also dass da irgendwas ist außerhalb des Sachlichen glaube.

00:05:14: schon kann das aber nicht so greifen.

00:05:17: Hänge auch ein bisschen an den Worten.

00:05:19: Ich war das Lenin, glaube ich, der er gesagt hatte wenn die Menschen nicht mehr wissenschaftlich weiter wissen dann kommen sie zum Glauben?

00:05:26: Ich kann Ihnen das jetzt nicht bestätigen

00:05:28: oder was?

00:05:28: Aber ich frage mich ob er es war.

00:05:29: Ist ja jetzt nicht so der ideale Vorbildgeber dabei.

00:05:32: Das kommt hinzu!

00:05:34: Genau also in Anfängen vielleicht sich gegen ein schlimmes System zu werden aber danach eben nicht mehr.

00:05:40: Ja.

00:05:42: Christoph Tische, also Ihr Vorgänger – jetzt habe ich es richtig – hat in seinem Podcast gesagt dass der Glaube in die Mitte der Gesellschaft gehört?

00:05:50: Sehen Sie das auch so oder sehen

00:05:51: sie das anders?

00:05:53: Glaube im Sinne von zum Beispiel christlichen Zusammenleben?

00:05:56: auf jeden Fall!

00:05:58: Ich sehe ja auch, dass die Mitte dieser Gesellschaft sehr zerrissen wird nicht mehr so breites weil immer weniger Menschen aktiv sind in glaubendes Einrichtungen.

00:06:07: zur Zeit ja viel Beobachtung in die Gesellschaft, gerade in der Rolle als Bürgermeister.

00:06:11: Ich habe jetzt für mich selbst wie gar Wissenschaftler eine Theorie entwickelt dass vielleicht das Verhältnis von einigen Deutschen unserer Generation zu manchen türkischen Vereinen unterbewusst neid ist.

00:06:23: denn ich sehe in den Kulturverein genau das was wir früher kannten ob es das KAB fest war oder ob das die Hausaufgabenhilfe war oder ich erinnere mich an mein Firmenunterricht und die Inhalte aber noch mehr an das gemeinsame Tischstände spielen damals bei dem Firmenparte, kurz vor der Firmung.

00:06:39: Das findet dort alles statt was wir gar nicht mehr kennen auch nicht mehr können weil die Gemeinden so klein geworden sind.

00:06:45: und ich sehe natürlich was alles weggebrochen ist auch an Versammlungsstätten in den Stadtteilen.

00:06:49: ja und das sind ganz stark die Kirchen gewesen.

00:06:51: es waren ein bisschen auch die Gewerkschaftshäuser in der Klinghausen nie so stark ausgeprägt.

00:06:56: In der Klingenhause waren es die Kirche als Zentrum der Gemeinde im kleineren Sinne.

00:07:00: wenn ich jetzt diese drei Großraumgemeinden sehe zum Beispiel ist das schon sehr kritisch, was da alles wegbricht an Orten wo man sich versammelt und miteinander reden kann.

00:07:08: Ja

00:07:09: so ein bisschen kann ich das nachvollziehen was Sie gerade gesagt haben weil Ich habe libanesische Nachbarn

00:07:16: ja

00:07:17: Und wenn die zusammenkommen dann kommen sie zusammen da kommt jeder.

00:07:20: also das kennen ich aus meiner Familie

00:07:22: eigentlich nicht mehr.

00:07:24: Also das meinten Sie.

00:07:25: jetzt glaube ich alles ein bisschen halt?

00:07:26: Ja,

00:07:27: dieses Zusammenkommen und sich gegenseitig helfen.

00:07:29: Das fängt ja schon an mit dem Arbeiten an einem Kulturplan der Moschee.

00:07:32: Die braucht eine viele Jahre für wir sehen ja meistens nur das Endprodukte aber sind hier oft sechs-sehn Jahre bis die Gemeindemitglieder die Freiwilligkeit entzahlen weil da keine Kirchensteuer zahlen.

00:07:41: so etwas schaffen gemeinsam und dort ganz viel anbieten.

00:07:44: was einige kritisch beugen sagen findet der Glaubensinterakt in der Drucktrination statt.

00:07:50: nahe ich sehe schon die bieten als Sportangebote die biten Hausaufgaben Hilfe an Genau das, was wir früher vielleicht in der Kirchengemeinde erlebt haben.

00:07:57: Gut, ich sag mal, in der evangelischen Kirche kann jetzt nur für uns sprechen... Also wir haben ja schon viele Angebote also auch Konfiffrei-Zeiten.

00:08:06: Ich kenne das Zagg in Suderwig da wird noch sehr viel angeboten gar keine Frage.

00:08:09: Da ist es Gott sei Dank noch da weil das ZAGG ist ganz wichtig für Suderwick.

00:08:12: Genau!

00:08:12: Das ist ein wichtiger Anlaufpunkt.

00:08:14: halt und das gibt es alles.

00:08:18: dennoch gehen die Menschen so ein bisschen von uns weg.

00:08:20: Was muss sich verändern nach ihrer Ansicht nach

00:08:24: dass

00:08:24: Kirche wieder interessanter, spannender und lebendiger

00:08:27: für die Menschen wird?

00:08:28: Insofern eine gute Frage.

00:08:30: Da habe ich auch schon mit einem hier ausgetauscht weil das ja eine Entwickler ist.

00:08:33: Die sehen wir bei den Kirchen, bei den Gewerkschaften, bei dem Parteien.

00:08:37: Leute verlassen und diese drei Organisationen aus sehr unterschiedlichen Gründen manche vielleicht wegen des fehlenden Glaubens.

00:08:44: Mancher auch wegen des Geldes glaube ich ganz stark.

00:08:45: Manche wegen einzelner Vorfälle in allen drei Organisation weil verlieren wir aufgrund einzelner Vorfälle und einiger vielleicht schlimmer Mitglieder in allen drei Organisationen.

00:08:53: Und alle drei beschäftigen sich mit der Frage, wie gehen wir Menschen zurück?

00:08:56: In allen drei Organisationen gibt es ganz schlaue Menschen die sagen man müsste jetzt mal mehr nach draußen gehen und man stellt dann fest wer soll das noch tun, weil es eben viel weniger sind, die genau das nicht mehr schaffen auf Menschen zuzugehen.

00:09:09: Das ist eben das Fatale.

00:09:10: Ob das das Vereinen von SPD-Ortsverein ist, gibt es in anderen Parteien ja genauso.

00:09:14: Ob dass das Vereine vom Gewerkschaftsgruppen oder das Bild dieser Großraumgemeinden ist, man ist nicht mehr vor Ort und wird anonym.

00:09:21: In Drecklinghausen geht es noch.

00:09:23: Wenn ich jetzt zu den Osten betrachte, man sieht auch Menschen, man verbindet Menschen damit.

00:09:27: Das ist der Schlüssel bei allen drei Organisationen, dass Menschen begeistern können.

00:09:33: Ich glaube, als Rainer irgend null Acht Fünfzehn Sozialdemokrat hätte ich keine Chance gehabt Bürgermeister zu werden.

00:09:38: Es war das Mensch, der mich erkannt, gekannt... ...ich weiß nicht wieviel Menschen gesprochen im Wahlkampf und das sehen wir bei den Kleiden Kirchen genauso.

00:09:47: Es gibt einige Namen die stehen für die Kirche ob das jetzt Christian Siebold ist oder Pauli Kapokafur Das sind Charaktere und ich glaube ganz stark dass die Menschen an die Organisation bin und auch eine Chance mehr an sie zu winnen.

00:10:00: Alles andere sind klassische Marketingmaßnahmen und da wird es gefährlich, weil es manche sagen gelässthaft die Kirche ist das älteste Unternehmen der Welt seit zweitausend Jahren.

00:10:09: Das kann man so lestern aber es war ja keine Marketing-Strategie zwei tausende lang.

00:10:12: Es war schon ein bisschen mehr warum Menschen dabei geblieben sind.

00:10:15: also eine reine Marketingstrategie zu nehmen wie beim Autounternehmen ist glaube ich nicht passend.

00:10:20: Obwohl wir das beste Corporate Design haben mit dem Kreuz

00:10:24: eigentlich?

00:10:25: Das ist richtig!

00:10:25: Aber es sind hier schon wieder zwei die das nutzen.

00:10:27: Ja stimmt Sie haben natürlich recht mit dem Punkt, dass wir wieder mehr rausgehen müssen zu den Menschen

00:10:37: und das

00:10:37: geschieht auch hier in Recklinghausen mittlerweile ganz ordentlich.

00:10:41: Also Christian Siebold, Fahrerin Winsbeck

00:10:43: und Co.

00:10:45: Haben sich schon viele Gedanken gemacht und die drei Gemeinden halt Altstadt, Dreiraum und Süd arbeiten da jetzt auch konkret von mehr zusammen.

00:10:55: Das heißt, sie waren ja Oster Samstag.

00:10:57: Waren Sie in der Cetäon am Oste-Eier verteilt oder Segens-Eihe haben Sie's glaub ich genannt?

00:11:03: Jetzt gibt es das rote Sofa und genau glaube

00:11:08: ich... Das Angebot im Emscherland.

00:11:09: ist die Trauung im EMSCHERLAND sehr interessiert.

00:11:12: Wann sind da?

00:11:13: Nein, ich hatte es nur gelesen und kurz getexte mit Saskia Karpenstein weil sie kurz sagte müssen wir noch irgendwas besonderes beachten?

00:11:18: habe dann noch unsere Leute damit in Verbindung gebracht dass es auch nicht nur formale Probleme gibt.

00:11:23: Die Idee finde ich schon sehr gut, man geht ja näher Menschen an... Ich glaube das dauert noch eine Weile bis man dann die Menschen wieder erweckt hat damit zu wirken denn es ist da schon eine ziemlich lange Strecke der Spirale wo tausende, zigtausende ausgetreten sind aus den verschiedenen Gründen.

00:11:36: Es ist ein langer Weg und die Frage ist halten alle zusammen das so durch?

00:11:40: Ja Also wir haben ja die Boomer Jahre, die gehen ja jetzt

00:11:43: alle im Grunde genommen.

00:11:44: Das wird wahrscheinlich bei Ihnen im Amt auch nicht

00:11:46: anders sein, oder?

00:11:47: Genau also wenn.

00:11:48: ich bin jetzt sechzig geworden das heißt es sind nur noch fünf sechs jahre da vor mir in Generationen.

00:11:52: Es gibt ganze Etagen wenn ich jeder Stadt aus Asie erkenne keine Menschen mehr.

00:11:57: sie sind weg und Wir sind mittlerweile an die zwei tausend acht hundert Köpfe für die für die stadtgesellschaft arbeiten Und das sind um die zweihundert über zweihunderte Einstellungsgespräche unter Leuten entsprechend verlassen ist schon ein Riesenumruhr der da stattfindet und das merke ich ja auch.

00:12:10: Es sind natürlich andere Menschen, aber auch von verschiedenen Einstellungen her als wir vor vierzig Jahren.

00:12:16: Die Idee warum man bei einer Stadt anfängt ist vielleicht eine andere und viele andere Dinge mehr und es gilt auch wieder für alle gemeinsam.

00:12:23: Kann man noch sagen wieviel Beamte dort sitzen?

00:12:26: oder

00:12:27: gibt

00:12:27: es heute viel mehr angestellt?

00:12:29: Immer schon mehr Beamte?

00:12:31: müssten das um die dreihundert, drehundertfünfzig sein.

00:12:33: Ich würde sie genauer sagen, ich ihm wesentlich nicht mehr vorher wäre.

00:12:36: im Kernverwaltungsbereich Jetzt bei den Entsorgungsbetrieben haben wir relativ wenig Beamte.

00:12:40: Ein, zwei in der Leitungsebene das ist eher Beschäftigte.

00:12:44: Bei den Erzieherinnen haben wir keine Beamtinnen.

00:12:46: Das sind ja die größten Gruppen bei uns.

00:12:48: Ja ich würde gerne nochmal so ein bisschen einen Schwenk auf Ihre Person machen.

00:12:54: Wir sind uns schon mal ein paar Mal begegnet und da haben Sie mir irgendwann erklärt dass sie VfL-Buch umfinden.

00:13:00: Richtig!

00:13:02: Wie so?

00:13:02: Das ist jetzt bei einem kirchlichen Interview schwierig zu sagen.

00:13:07: Ich sag mal, ich war Leinkrist früher und mir war das fast egal welcher Vereine der Bundesliga vorne steht.

00:13:12: Also schon ein sympathie für Ruhrgebietvereine aber eigentlich war man das egal bin nicht so der Fußballer von Hause aus weil er noch nie so richtig Sport gemacht hatte.

00:13:20: Und es war dann so dass unser ältester Sohn sympathisierte schon so ein bisschen mit dem Voröfel Bochum unter anderem, weil es in seiner Klasse eine Schülerin gab die kam aus Bochom, Oma wohnhaft in der Nähe vom Stadion dass ein gewisser Stefan Kunz Sportdirektor war beim VfL Bochum und die gute Marketingidee hatte, fünfte Jahrgangsstufen einzuleihen in den Stadion.

00:13:42: Und das ist der damalige Direktor des Genasiums Petrinums.

00:13:44: Da waren unsere Söhne mit der genannten Jahrgangstufe fünf und er war Schalker dieser Direktor, den Stadeon nach Bochun gefahren.

00:13:51: Und Vincent, so heißt der Sohnemann fand das gut!

00:13:54: Und dann habe ich ihn tatsächlich in der ersten Saison aus zwei, sechs bis sieben noch Bundesligern oder erste Bundesliga zum Stadium gefahren erst mit seiner Schulkuligen alleine in der Studium gegangen was mir vielleicht in so einer riesen Arena wie auf Schalke oder beim WVB nicht machen würde.

00:14:08: Da kriegen Sie ja gar keine Karten?

00:14:10: Ja, für Jürgen Stüttel.

00:14:11: Da man Bochum gab es damals auf jeden Fall noch Karten heute auch nicht mehr, das ist ja auch ausverkauft seit einigen Jahren.

00:14:16: und ich habe mich dann in das Wohnquartier neben der Steilung gestellt mit dem Auto einen freies Wählern gesucht und gefunden.

00:14:21: Heute sind jetzt viel sicherer da man so überhaupt kein Problem und hab dann WDR-Zweigörterung gearbeitet

00:14:26: Ja.

00:14:27: Und dann war man das irgendwann zu doof, dachte ich komm gehst mit rein in den Stadion haben wir dem Sohn Mitgliedschaft geschenkt, hier hat mir selbst die Mitgliedtschaft geschenken weil ich das sehr authentisch fand was da im Brochen passiert.

00:14:38: Manche kritisieren es vielleicht eher dass es ein bisschen handsämlich noch ist und nicht so high end sportlich wie jetzt beim FC Bayern oder BVB aber ich find's halt sehr authentische.

00:14:45: ist ein schnuckelige Stadionen mittlerweile Campenlot aus seinem Block und das ist eine schöne Routine und gerade heute ist schon eine Weile her.

00:14:53: unser Sohn ist natürlich älter geworden ist jetzt dreißig wohnt in der Nähe von Frankfurt und wir treffen uns im Stadion.

00:14:59: Das ist eine super Vater-Songeschichte, diese zwei drei Stunden da rund um Stadien zu verbringen gemeinsam zu sitzen ein bisschen zu quatschen oder sich anzuspeigen und Fußball zu gucken das ist so unser Ding.

00:15:08: Schön!

00:15:09: Ja?

00:15:09: Das ist ne schöne Erklärung warum sie vor für Buchen fänden.

00:15:13: Ich kann das nachvollziehen.

00:15:14: ich finde Ader Stadions einfach wunderschön nach wie vor.

00:15:18: es ist einfach ein kleines tolles Fußballstadion und ich bin ja auch lange Zeit immer gerne hingegangen Und ich finde das nach wie vor eine tolle Geschichte.

00:15:26: Schade, dass der Vowel jetzt zweite Liga spielt!

00:15:29: Aber sie haben ja lange Jahre als Erstligist immer den Nimbus eines unabsteigbaren

00:15:35: gehabt.

00:15:35: Ja und dieses auch von Ablange Zeit und eins der besten Stadion-Lieder also Bochum vom Grünemeyer.

00:15:41: Das hinkt dann auch der Reglinghäuser mit, weil es nicht nur eine Bochung ist, sondern auch eine Roge wie Zymne.

00:15:46: Ich weiß gar nicht genau, man kann das sicherlich nachlesen was Grünemar sich so gedacht hat.

00:15:49: Aber es sind ja einige Zahlen drin die provozieren der den Fußball Schlachthof.

00:15:53: Wer wohnt schon in Düsseldorf?

00:15:55: Die toten Hosen haben das jetzt zurückgegeben wenn sie's mitbekommen haben.

00:15:57: Nein leider

00:15:58: nicht mehr!

00:15:58: Die haben ja eine Düssel-Lauf-Höbene jetzt gemacht und da gibt´s ne Zeile gegen Bochum also gegen das Lied von Herbert.

00:16:05: Das ist dann besonders schön wenn man gegen DüsselDorff

00:16:07: spielt.

00:16:07: Aber natürlich ironischerweise

00:16:08: Genau.

00:16:09: aber gegen düsseldorff spielen jetzt auch schwieriger.

00:16:10: Die hat´s hier auch tragisch erwischt.

00:16:13: ich weiß noch wie irritiert an den ersten Spieltagen jetzt vor zwei zwanzig Jahren.

00:16:18: Bochum spielt gegen, keine Ahnung, Cottbus, Rostock oder so und das ganze Stadion brüllt dann plötzlich wir hassen Dortmund um GE, obwohl man die gar nicht spielt.

00:16:26: Das Wort hast du natürlich schon schwierig.

00:16:28: Also Feindschaft unter Verein meinetwegen aber hast ein bisschen zu heavy.

00:16:32: Ich habe Gott sei Dank aber bis auf des Abstiegsjahr wo dann die Polizei mit Schlachstock- und Pfefferspray durch Stadionen ging und in Rasen zu räumen da nie was Schlimmes erlebt dem Bochun.

00:16:41: Das ist schon ein bisschen berühmt Gerade wenn der kleine, damals kleine Sohnemann

00:16:45: mitgelaufen ist.

00:16:46: Ich möchte nur mal zu dem Begriff unabsteigbar

00:16:48: kommen

00:16:49: und eine ganz fiese Brücke

00:16:50: bauen!

00:16:52: Das gilt für Ihre Partei im Augenblick aber nicht oder?

00:16:55: Wir sind auch unabsteinbar in die wahrsten Sinne des Wortes denn es ist die älteste demokratische Partei...

00:17:01: Aber wie lange

00:17:01: noch?!

00:17:02: Wie werden das durchhalten?

00:17:03: also das glaube ich schon.

00:17:05: Ich glaube nicht dass wir den das Schicksal anderer europäischer sozialdemokratischen Parteien erleben wobei ja auch immer dann Das beruhigt einen, wenn man sieht das in anderen Ländern auch sozialdemokratie wieder gewinnt.

00:17:15: Und für mich ist es die beste Form von Politik eine soziale Demokratie zu haben und ich denke wir sind eine Partei die alle Bandbreiten abbildet also das von ein bisschen links bis bisschen rechts.

00:17:26: Aber warum sehen die Wähler das im Raum nicht?

00:17:28: Oder die Menschen die gerade bei diesen Hochfragen oder bei den Umfragen mitmachen?

00:17:34: Also dort hat mittlerweile wenn ich's richtig gesehen habe die Link-Linkspartei die SPD

00:17:38: überholt.

00:17:40: Also das ist die Frage, was sehen wir vor Ort und was sehen die Menschen in Berlin oder auch in Düsseldorf?

00:17:45: Da fängt es ja schon fast an.

00:17:46: In DüsselDorf sind zumindest direkt gewählten Abgeordnete – wenn ich jetzt um unsere Anarkarien erdenke, die ist noch sehr nah dran an dem, was hier passiert.

00:17:53: Menschen über Listen einziehen weniger und noch viel schlimmer in Berlin, dass die Menschen im Berlin in allen großen Parteien gar nicht mehr spüren, riechen, schmecken, was sie so vor Ort los ist.

00:18:03: Ich habe das für mich im Wahlkampf erlebt, wenn man Tacheles mit den Menschen redet, kriegt man sich auch überzeugt nichts Extremes zu wählen, sondern sich zu besinnen mindestens eine Partei zu wählern die unser System erhalten möchte.

00:18:15: Ob jetzt in Ende alle nicht gewählt haben?

00:18:16: Keine Ahnung ist ja Wahlgeheimnis aber doch viele wo ich gesehen habe okay wir mit den Tacheles reden und sag' Ich finde auch manches blöd um mich andere Wörter zu nehmen was in Berlin

00:18:24: passiert

00:18:25: Und zu erkennen was los ist.

00:18:26: und für die SPD glaube ich ganz stark dass A Gerd Schröder ein Halsbringer

00:18:30: war.

00:18:31: Viele in der SPD kritisieren das Aber ich bin sehr stark davon dazwischen.

00:18:34: Wir wären nicht ganz vorne in Europa und da sind wir immer noch trotz aller Krise Wenn jetzt Schröder nicht diese Reform vorangetrieben hatte, sehr mutig.

00:18:41: Und die SPD hat danach vergessen dass die Basis, die Mitte der Gesellschaft, die Leute, die Arbeit haben unser System tragen und für den Erhalt der sozialen Demokratie stehen.

00:18:49: Das muss ich natürlich kümmern um Leute denen es nicht gut geht ob sie gehändeklippt sind oder arbeitslos sind.

00:18:54: aber das hat die SPD zustatt und betont.

00:18:56: Das ist ein großes Thema und da hat man viel verloren.

00:18:59: Aber Gerd Schröder steht ja auch in der Kritik wegen den Harzgesetzen.

00:19:05: Ja, zu unrecht und eher bei den Linken in der SPD die sich um die Arbeitslosen kümmern, aber die das zu stark betont haben und sie so lange die Mehrheit hatten in der

00:19:14: SPD.

00:19:15: Es ist nicht die mehrheit der aktiven in der SBD die das so darstellen.

00:19:19: Und jeder der ehrlich ist und mal analysiert und beobachtet warum sind wir in Europa vorne?

00:19:23: Ist es genau das gewesen unter anderem diese Hartz-IV-Reform?

00:19:28: Getschröder heute kann man stark kritisieren aufgrund seiner Nähe zu Russland.

00:19:31: Ich finde auch andere rechtsextreme Parteien schwierig, dass sie in der Nähe für mich einen Diktator wie Herrn Putin suchen.

00:19:37: Aber Getschwöder ist heute ein Putinfreund.

00:19:40: damals war das mal hilfreich als noch nicht alle erkannt haben und auch Getsschlöder vielleicht nicht erkannt hat was das für ein schlimmer Mensch ist an dieser Stelle und welches System da jetzt die Mehrheit hat.

00:19:49: aber im Kern wären wir ohne Geldströder nicht so weit.

00:19:51: Und das hat man danach vergessen, weil man zu sehr auf die gehört hatte und gesagt hat dann die SPD geht zur Grunde.

00:19:56: Ich glaube, dass genau andersherum.

00:19:56: Wenn man das stärker betont hätte – wir sprachen gerade über Marketing – Hartz-V ist blöd vermarktet worden.

00:20:02: Die Idee dahinter stand, die ist nicht transportiert worden.

00:20:05: Sie haben gerade vorhin schon mal was gesagt nämlich Versöhnlichkeit.

00:20:09: Das war ja bei Gerd Schröder so.

00:20:11: Denn ich glaube der hat seine Wahl gewonnen, weil er einfach eine Personality

00:20:14: hat.

00:20:15: Personality?

00:20:16: Ähnlich wie Frau Merkel!

00:20:17: Ich habe neulich etwas gelesen, war nicht sehr interessant.

00:20:20: Wir mussten ja schon immer sparen.

00:20:21: Es ist nicht so, dass die letzten Jahrzehnte immer toll waren.

00:20:23: Wir hatten auch schon andere Wirtschaftskrisen

00:20:24: etc.,

00:20:25: aber ein großer Unterschied bei einem Geldschröder war auch eine Angela Merkel, wie gesagt haben wir müssen sparen!

00:20:31: Auch wir müssen einen Beitrag leisten.

00:20:33: Heute führende Person auch Kanzler sagt du musst sparen?

00:20:36: Das ist

00:20:37: der Fall für mich.

00:20:38: Genau und dieses Vier hat das haben glaube ich beide gut ausgestrahlt.

00:20:41: Auch Angela Merkel wird hier in der CDU heftig kritisiert heute, weil zu dieser Zeit war es genau das Richtige für diese Ruhe zu sorgen.

00:20:46: Das haben die Menschen genossen Und ich glaube, Menschen wollen in erster Linie ihre Ruhe haben.

00:20:52: Die wollen nicht diese ständigen Konflikte und Streitereien die jetzt oft von uns herangetragen werden.

00:20:57: Ob das jetzt der Iran Krieg ist oder anderes vieles wird hier an uns herangetragen ob wir wollen oder nicht aber die Menschen wollen doch im Kern, im Frieden leben.

00:21:04: Ob sie ein Glauben ausleben oder Sport treiben egal.

00:21:06: Sie wollen den Frieden Leben und das ist jetzt zur Zeit gerade schwierig.

00:21:10: Was

00:21:10: stimmt sich denn optimistisch dass die SPD sich nicht weiter in Richtung Einstelligkeit bewegt?

00:21:16: weil wir schon vieles überlebt haben.

00:21:17: Also, wir haben ja noch viele schlimme Zeiten überleb, wo auch Sozialdemokraten umgebracht worden sind – das ist jetzt ja keine hundert Jahre her von extremen Menschen in diesem Staat.

00:21:27: Ich habe natürlich mit Erstarken der Rechten auch solche Gedanken.

00:21:31: also wenn ich zynisch wäre oder manchmal bin ich das auch sagen, in welchem Lager ich lande weiß ich noch nicht, wenn die mal die Mehrheit kriegen.

00:21:37: Wir haben Schlimmeres erlebt als Sozialdemokratie und haben immer wieder das Auferstehen geschafft, da war am Ende dann die Menschen darüber überzeugend konnten.

00:21:45: Das waren ja nicht nur die Zeiten der Nazis, sondern auch schon erst nach dem Ersten Weltkrieg als eine SPD sich zerspalten hat.

00:21:50: Den US-BD und SPD.

00:21:52: am Ende hat man die Kurve bekommen weil doch ne Großzahl von Menschen erkannt hat, soziale Demokratie ist richtig Unfall es immer wieder Persönlichkeiten gab Auch in einer Bandbreite ob ein Willy Brandt oder ein Helmut Schmidt das sind sehr unterschiedliche Charaktere und Politiker gewesen aber es sind Sozialdemokraten gewesen zu der Zeit Und das lässt mich glauben Zurzeit haben wir den Menschen so nicht.

00:22:13: Wir haben zur Zeit keinen Willi Brandt, keinen Helmut Schmidt.

00:22:16: Wie wird es wieder geben?

00:22:18: Und die SPD hat sie!

00:22:20: Sie haben nämlich jetzt gezeigt dass man von der CDU so ein Rathaus wieder zurückgewinnt kann.

00:22:24: Ja vielleicht auch wegen der Art das ich eben kein typischer Linker bin, weiß Gott kein rechter sondern schon eher ein bisschen altersbedingt.

00:22:34: dann die Ruheaustrale und das Vereinenaustrahle.

00:22:37: Und wenn ich überlege, ich habe ja vielen Menschen gesprochen.

00:22:39: Viele haben gesagt okay du hast die Verwaltungskompetenz da muss ich schon ehrlich sagen, der mich ja nicht wegen meines Äußeren oder wegen meiner Ruhe gewählt sondern schon wegen der Verwaltungskompetenz.

00:22:47: das hab' ich von vielen gehört bin aber auch sehr bewusst von vielen Menschen auch aus der CDU unterstützt worden.

00:22:53: Das war glaube ich ein Glücksfall für mich Auch ob das finanziell war oder ideell war dass Menschen mich unterstützt haben.

00:22:59: Heute... das war aus einem Gespräch mit jemanden aus dem kirchlichen Bereich versuche ich ja durchaus zu sagen, der Name Axel steht hierfür etwas.

00:23:08: Zu was?

00:23:08: Ich bin aufgewachsen in dem Bewusstsein Axel und das war doch eine der Söhne Davids.

00:23:12: Ja.

00:23:13: Interessant war schon als bei mir die Taufe anstand hat, der damals sehr wohl konservative katholische Pfarrer sich zunächst geweigert nicht auf den Namen Axel zu taufen oder mein Vater, der kurz vorerst selbst erst getauft worden war gesagt okay dann lassen wir es bleiben mit der Taupe.

00:23:26: und dann ging das auch interessant.

00:23:28: aber Axel, das wusste ich immer ist die schwedische Kurzform für Absalom einer der Söhne Davids.

00:23:34: Du als kleiner Junge denkbar, toll!

00:23:36: Einer der Söhne Davides.

00:23:37: Dann sagt er mir später einen Pfarrer, naja das war eine der missratenden Söhnen Davids, wo die da so stolz drauf sein sollt.

00:23:43: Das überlegt es nochmal aber ab.

00:23:45: Schalom steht für Vater des Friedens.

00:23:48: Will ich jetzt nicht überstrapazieren?

00:23:49: Aber vielleicht auch ein bisschen als Thema zu haben, dort vertracht euch miteinander und dass ist mein Ansatz Menschen zusammenzubringen.

00:23:56: Haben beide Vorgänger ähnlich gemacht, die ich jetzt auch sehr aktiv erlebt habe als Bürgermeister, Menschen zusammenzubringen.

00:24:01: Das will ich auch noch ausbauen.

00:24:03: ob das Zusammenbring ist von muslimischen Gruppierungen mit katholischen oder phagelischen Gruppen zu öffnen, sich aufzuzeigen.

00:24:08: Das sind alles auch nur Menschen die im Kern in Frieden leben

00:24:11: wollen.

00:24:12: Wie ist denn allgemein Ihr Interesse für Politik entstanden?

00:24:16: Also das aktive

00:24:17: man jetzt?

00:24:17: Ja, im Kern habe ich sehr, glaube ich sehr stark, dass ich meinem Lehrer im Leistungskurs Geschichte da sehr viel zu verdanken habe den Herrn Bürig damals am Gymnasium in Dattern der uns im Leistungskurs Geschichte, das war fast ja schon so ein Politikkurs, aufforderte Leute werdet politisch aktiv.

00:24:34: Werdet politische aktiv und es führte dann da zu unten bisschen auch durch meine Oma befeuert die halt immer schon in der Sozialdemokratie nahestand in die SPD einzutreten.

00:24:43: mit siebzehn Jahren für die anderen im Leistungskurs war das wahrscheinlich eklig weil am Ende waren wir zwei Jusos in einer von den Unionen.

00:24:49: Wir haben sehr viel diskutiert zehn oder zwölf an der kleine Lastenskurse damals.

00:24:55: Wir hatten Spaß daran zu diskutieren und dann ist man in die SPD eingetreten, bin noch lustig begrüßt mit einem Brief damals war auch ganz interessant von Helmut Padong dem Vorsitzenden wo dann so schön drin stand sie haben vielleicht gehört dass wir uns duzen das machen wir hier nicht erst nach mehreren kennenlernen fand ich sehr interessant dieses schreiben.

00:25:16: ja und da waren mehrere junge Leute die dann halt ein bisschen blödisch diskutiert haben aber auch Freizeit miteinander verbracht

00:25:20: haben

00:25:22: Und das war mein Einstieg in die Politik.

00:25:24: Echter Politiker war ich eigentlich nie und so sehe ich mich heute noch nicht, ich war eher der Verwaltungsvorzieher, der Technokrat, der in der Verwandlung groß geworden ist.

00:25:33: Wenn ich jetzt zurückblicke als Verwaltungspurzier habe ich mir gesagt wird man auch Klassenfleischschatzvorsitzender Schule.

00:25:38: vielleicht ist aber auch so ein Hauch zur Politik.

00:25:40: am Petrino war ich auch Schulfleischchatz-Vorsitzende also dass da gewählt zu werden war jetzt nie so, dass sich das geplant hätte sondern als er gab es sich einfach so ähnlich wie mit der Bürgermeisternummer.

00:25:51: Ja, wie sind sie denn jetzt aufgestellt worden?

00:25:53: Wer hat den jetzt gesagt?

00:25:55: Axel!

00:25:56: Jetzt mach doch

00:25:56: mal.

00:25:57: Anna Kavehner die Parteivorsitzende hatte mich vor mehreren Jahren schon mal gefragt.

00:26:01: das ist jetzt gut fünf sechs Jahre her.

00:26:03: damals habe ich gesagt nein aus zwei Gründen.

00:26:06: der eine war dass ich gesagt habe Ich hab so viel mit Christoph Tesche und auch vorhin mit Wolfgang Panführer zusammenarbeiten können und zeigen können was ich kann.

00:26:14: wir haben so viele Projekte wo man schon sagt das haben die beiden in unterschiedlicher Zuständigkeit gemacht Ob das jetzt die Entwicklung des Palais-Fests war oder Markquartier, Karstadt oder die ganzen Marketingveranstaltungen.

00:26:24: Es war ja unlogisch weil ich müsste als Gegner von Christoph der Scherz sagen ist alles Gese.

00:26:29: Das versteht ja kein Mensch.

00:26:30: Du musst dir ein Wahlkrafthemen draus machen.

00:26:32: und da ich das sehr unterstützt habe und toll von was er gemacht hat, wäre es unlogischer.

00:26:36: und das Zweite war Anna, das ist nicht so meins hier vor Menschen zu treten spontan zu reden.

00:26:41: Das ist nicht mal meins.

00:26:42: Und auf jeden Fall erst einmal abgehakt und dann hat sie mich halt sehr früh.

00:26:47: Ich weiß noch, dass während unseres Urlaubs wir gerade im Passau als das Hochwasser dazufällig war und Anna ihren Schlachanfall hatte.

00:26:54: Dann rief sie mich aus dem Krankenhaus an und sagte so dein erstes Argument ist weg Axel.

00:26:57: ich weiß Christoph Tesche wird einen anderen Weg nehmen.

00:27:01: Und das zweite ist Das Kannst

00:27:02: Du Ja

00:27:04: Du kannst das ja.

00:27:05: und dann hatten wir immer ein Gespräch Hätte ich auch nicht gedacht.

00:27:09: als jüngerer Mensch da saßen bei uns zu Hause auf der Terrasse die Landtagsabgeordnete Partei Vorsitzenden der Bundestag Abgeordneter Fraktionsvorsitzender Axel Wir möchten, dass du unser Kandidat bist.

00:27:18: Macht das

00:27:18: bitte.".

00:27:18: Und dann haben wir das besprochen, Regina und ich.

00:27:20: Dann sagten wir gut, dann lassen wir uns darauf ein und konnten... Regina

00:27:23: ist ihre

00:27:23: Frau?

00:27:24: Genau!

00:27:25: Und konnten es ja sehr gut vorbereiten bis dann andere mitbekommen hatten, dass Christoph der Scheinand an den Weg geht, konnten es gut vorbereiteten.

00:27:31: Ich habe dann viel Spaß daran entwickelt am Wahlkampf.

00:27:34: Ich sage auch gerne, Wahlkampff macht Junge.

00:27:35: also wenn sich meine Alt fühlt, Wahlkämpfer werden kann dich hervorhin nicht.

00:27:39: Ich hab ja nie für einen Ratsmandat oder so kandidiert weil ich in der Stadt Arbeitung gar nicht im Rat darf durfte.

00:27:43: damals.

00:27:44: Insofern haben wir das total eine neue Erfahrung, in dem Alter sowas noch zu lernen und den Spastrand zu entwickeln.

00:27:50: In den verreucherten Keller in Recklinghausen-Gruhlbad zu reden mit Menschen an der Bierkante uns sagen zu streiten mal für das Gute hier in der Stadt oder andere Dinge mehr oder so ein Infostand an der Schaumburchstraße mit dem Werbeauto rumzufahren spontan irgendwo hinzugehen, in diversem Torgrunds zu sein egal wie sie organisiert hat und eigentlich Spastran entwickelt.

00:28:07: ja Sie sind mir als erstes bei Instagram aufgefallen Weil sie waren sehr aktiv, muss ich sagen.

00:28:15: Sie haben wirklich die Leute auch so ein bisschen abgegrast.

00:28:18: hat, das Gefühl Ich hatte plötzlich irgendwie eine Freundschaftsanfrage

00:28:20: von ihnen.

00:28:21: Also das fand ich schon sehr erstaunlich.

00:28:23: wo ich dann dachte, wow!

00:28:25: Ich bin zwar kein Recklinghäuser aber gut... ...ich habe jetzt den Herrn Chersig bei mir im Portfolio und das fand' ich schon mal sehr interessant

00:28:32: War auch, ich hätte vorher Facebook gar nicht.

00:28:35: Instagram so klein ist bisschen, da waren zehn oder zwölf Bilder drauf von mir private also privaten Account.

00:28:41: Und das war ein starkes Thema in dem Team, den ich insgesamt viel zu verdanken habe.

00:28:45: Wo bis auf andere, niemand aus der Partei dabei war.

00:28:48: Das war auch erst ein bisschen ein Test für die Partei im Lastungstest.

00:28:52: Grafika, Wahlkampfmanager und Unternehmer, die gesagt haben, wir helfen ihr gerne?

00:28:56: Wir machen da einen Projekt raus, ein Marketingprojekt, Axel soll Bürgermeister werden.

00:29:00: Ich glaube, dass war einer der ersten Wahlkämpfe, der sehr massiv über soziale Medien lief.

00:29:04: Das lief schon vorher ein bisschen aber schon sehr massif habe ich ja auch vieles daraus gelernt, was es an technischen Möglichkeiten gibt.

00:29:11: Also jeder der Facebook-Karte bekam automatisiert von mir meine Nachrichten.

00:29:14: das war schon ganz interessant, dass da alles so geht.

00:29:17: Das ist jetzt nicht alleine.

00:29:18: Ich glaube wir sind noch nicht soweit, dass man nur über soziale Medien eine Wahl gewinnen kann aber man braucht es ganz massiv und durch dieses tolle Team die sich da auskannten und geniale Ideen hatten.

00:29:28: bei dem einen oder anderen Video war das sicherlich ein Präner vorne

00:29:35: nur weil man als Politiker das heutzutage machen muss.

00:29:38: oder haben Sie auch ein persönliches Interesse an den sozialen Medien?

00:29:44: Das passt zu dem, was ich vorhin sagte.

00:29:46: Dass sich das Podcastfestival gut finde.

00:29:48: Ich bin ja groß geworden in der Zeit und habe mir einen Leserbrief geschrieben oder gelesen und da wusste man, was die Stadtgesellschaft denkt.

00:29:54: Das gibt es heute nicht mehr!

00:29:55: Es gibt noch paar tausend Abonnenten der Tageszeitung hier und für mich bewegt schon wie erreiche ich die Menschen in der Stadt Also A mit meinen Botschaften und andersherum, wie erfahre ich was die Stadt bewegt.

00:30:06: Das geht nicht mehr so einfach.

00:30:07: Wenn heute jemand ein Leser beschreibt weiß man okay das lesen ein paar tausend Leute.

00:30:11: gibt es vielleicht noch mal eine Reaktion als war's dann?

00:30:12: Das heißt Ich brauche den Mischung aus der Tageszeitung ist immer noch wichtig für eine bestimmte Zielgruppe.

00:30:17: Ich brache die sozialen Medien in dem Gegenverkehr.

00:30:20: Ja!

00:30:20: Ich braache den Kontakt direkt mit den Menschen ob dann durch Ortstermine oder Versammlung was auch immer.

00:30:25: Das brauche ich einfach umzuhören.

00:30:27: Was ist los in der Stadt?

00:30:29: Ja, und kommen die Ideen, die ich habe auch tatsächlich bei den Menschen

00:30:32: an.

00:30:34: Wie fällt denn so Ihr Fazit aus?

00:30:36: So noch über einem halben Jahr... Macht das noch Spaß?

00:30:41: Ja

00:30:41: es macht weiterhin Spaß!

00:30:42: Ich kläre immer noch dazu, sowohl im Inneren als auch im Äußeren, also ob das jetzt Sicherheitsthemen sind wie man so alles normal beschäftigt ja vielleicht nicht so mitkriegt, ob das Kontakte mit Menschen sind.

00:30:52: Und ich habe im direkten Kontakt noch keine unerfreulichen Termine gehabt.

00:30:57: Ich hoffe, dass niemand das jetzt hört und sagt, jetzt zeige ich mal was Unerfreuliches.

00:31:01: Ist mir so nicht passiert immer gute Laune-Termine.

00:31:04: Ob das Kinder im Park sind die auf einen Zug kommen?

00:31:06: Die haben erkannt und sagen, hey Bürgermeister, ich möchte ein Autogramm von dir... Nein!

00:31:09: Sie mussten

00:31:10: schon Autogrammaschereien...

00:31:11: Ja, ich habe jetzt auch Autogrammskarten, hätte ich auch früher gedacht.

00:31:12: Was soll ich damit?

00:31:13: Aber ich hab jetzt Autogrammeskarten auch im Dienstwagen meistens liegen.

00:31:16: Das ist mir noch nicht bekannt.

00:31:17: hatte der Christoph Tetsche

00:31:18: auch.

00:31:18: Hatte er auch ja.

00:31:19: Das

00:31:19: hat er mir nicht gezeigt.

00:31:20: Er hat mir auch keine gegeben.

00:31:22: Ich war neulig mit einer Ministerin.

00:31:24: also Wir haben als Stadt besonders mit zwei Ministerien besonders viel zu tun.

00:31:28: Das ist das Kulturministerium mit Frau Brandes, wie uns hilft oder das Ministerium in Sachen Rufespiele, Philharmonie und es ist der Städtebau-Ministerium mit Ina Scharembach.

00:31:37: Und Frau Brandis habe ich besucht im Düsseldorf.

00:31:39: Frau Scharmer sagte, ich komme gerne mal nach Recklinghausen um zu sehen, wie laufen so die Projekte gerade?

00:31:44: Mit ihr war ich gemeinsam auf dem Neumarkt in Recklingenhausen.

00:31:46: Jürgen als erstes kam da.

00:31:47: viele Kinder hat mich erkannt und sind ums Bein gefallen, was in das Wort ist.

00:31:52: Und haben den Bürgermeister begrüßt.

00:31:53: Das tut natürlich gut so etwas aber insgesamt kein negatives ein bisschen bei Facebook.

00:31:57: Das muss man aushalten.

00:31:58: ich lese das immer noch.

00:31:59: was da an Kommentaren kommt kann das mittlerweile aber gut zuordnen weil es meistens eher doch rechtsextreme sind manchmal auch Leute die einfach nur sauer sind weil wir als Verwaltung was falsch gemacht haben.

00:32:08: Aber ich kriege da immer noch in der Summe positives Feedback Auch von innen für die Dinge über die Dinge die ich so verändert habe.

00:32:15: Ja, und dann kann das ja auch nur Spaß machen.

00:32:16: Wenn ich jetzt jeden Tag nur hören würde, du machst alles falsch!

00:32:18: Du bist der größte Blödmann, fährst vielleicht nicht so... Aber es macht Spaß.

00:32:22: Das ist

00:32:23: gut, ja.

00:32:24: Man sieht sie bei Instagram oftmals halt wie sie Blumenstreuse überreichen, irgendwas einweihen... Was ist

00:32:30: die Klinik für euch?

00:32:30: Ich hab mehr bekommen als ich erreicht habe.

00:32:32: Okay, dann

00:32:32: hab' ich falsche geguckt.

00:32:34: oder wie Sie irgendwas einweihen Menschen im Büro empfangen, aber Bürgermeister ist mehr als ein Repräsentant.

00:32:42: Was sind Ihre Hauptaufgaben?

00:32:43: Es ist ja diese Doppelrolle, die es dann gibt seit der Änderung der Gemeindeordnung Ende der neunziger Jahre, dass man auf der einen Seite der Repräzentant ist, wo ich sehr froh fast begeist, wenn ich zwei tolle Stellvertreterinnen habe mit Claudio Schwepp und Marietta Bergmeier, wo auch ich versuche dieses Team-Thema auszustrahlen zu sagen ob jetzt der Axel Scher sich die Claudio oder Mariette Berchmeier zum Verein kommt.

00:33:03: das ist egal.

00:33:03: die Stadt zeigt Respekt und geht zwar an den Vereinen das will ich noch stärker ausbauen, dass es dann fast egal ist wie er von uns drehen kommt.

00:33:09: Das sind die tollen Stellenvertreterinnen.

00:33:11: nach außen und nach innen ist man eben auch der Geschäftsführer eines Unternehmens mit zwei tausend achthundert Menschen, fünfhundertalsig Millionen Umsatz.

00:33:17: Da gilt es Organisationsentscheidung zu treffen.

00:33:19: Ich habe das ein oder andere anders organisiert als frühere Bürgermeister Entscheidungen zu treffen.

00:33:26: Wie viel persönlichen Handlungsspielraum haben Sie als Bürgemeister?

00:33:30: Was können Sie alleine entscheiden?

00:33:32: Können Sie automatisch mal provokant gefragt, die Festlandhalle in Axelschersich-Halle umbenennen oder...?

00:33:39: Ich könnte es einfach machen.

00:33:40: So Schwammtmäßig und gucken was passiert.

00:33:42: Rein formal ist das nicht geregelt!

00:33:44: Die Diskussion hatten wir gerade bei Sportanlagen.

00:33:46: In Drecklinghausen gibt es ja in der Tat die Tradition, Hallen und Sportanlage nach Menschen zu benennen.

00:33:51: Andere Städte vermieten das an Firmen den Namen.

00:33:54: Das hat mir neuliche Diskussionen.

00:33:55: Wir bleiben aber bei der Linie... Aber ich finde zum Beispiel, derjenige kann einstellen und entlassen.

00:34:01: Das ist einer der Kompetenzen wenn das nicht funktioniert.

00:34:03: Ich habe das bei den Teilen delegiert an Beschäftigte.

00:34:07: Ich kann das schon recht viel gestalten.

00:34:09: Es gibt ja einen Rahmen die in der Rad setzt, der jetzt auch durch den Koalitionsvertrag der beschlossen worden ist von SPD und CDU ein bisschen schärfer wird.

00:34:15: wo es herahmen, wo man weiß dafür kriegt man auch seine Mehrheiten.

00:34:19: Und im Kern war jetzt bei den lübischen Spielen zB so... Gott sei Dank sehr einfach gelungen, die Menschen auch zu vereinen.

00:34:26: Im Raar zu sagen wir wollen einstimmig diese Abstimmung haben was ja in anderen Städten etwas schiefgegangen ist das ist auch Job von Bürgermeister mehrheiten zu finden und Leute zu vereinigen.

00:34:35: Ja also um das nochmal klarzusagen Sie werden die Festlandhalle jetzt nicht umbenähen?

00:34:40: Nein.

00:34:41: Nicht dass wirklich die Leute glauben hier ist der Trampismus ausgeboten?

00:34:44: Nein

00:34:44: und wenn hätten vielleicht andere Menschen die vieles geleistet haben.

00:34:46: es gibt hier die Kurt Osterstraße zum Beispiel ganz andere Rechte da dran.

00:34:50: Und ein Problem mit dieser Umbenennung ist, es gibt eine gute Tradition bei uns nur nach Toten, Gebäude und Straßen zu benennen.

00:34:56: In Südfern habe ich schon keine Ärgerheit, dass die Halle nach meinem Namen.

00:34:59: Das ist ein gutes Argument.

00:34:59: Genau,

00:35:01: aber in der Tat es ist gefährlich dass Menschen andere politische Menschen sehen was dieser Tram so treibt.

00:35:06: Ich bin dann eher noch so der Rumpflax.

00:35:07: also ich hatte dem Raiko Kravani aus Kastro-Brauxen und meine Amtskollegen gesagt also Becklem gehört jetzt zur Suderwig.

00:35:12: Ich ende einfach die Ortseingangstelle da so als Flachs, er kann damit umgehen der Raiko.

00:35:16: Aber das zeigt ja was das schon selbst an mir so auslöst, dass ein Mensch einfach ganz schlimme Sachen macht Und damit vorübergehend zumindest Erfolg hat.

00:35:22: Er wird immer eine Niederlage erladen genauso wie Orban in Ungarn und Andere am Ende.

00:35:28: Wir erleiden alle Niederlagen, weil die Menschen schnalen, dass es nicht gut ist diese Art umzugehen.

00:35:34: Ich hab noch mal die Frage... wir reden ja immer von Kommunen.

00:35:38: Haben Sie noch Zeit?

00:35:39: Alles gut!

00:35:39: Ich guck

00:35:40: nur im Generell Zwischenblick auf die Uhr.

00:35:41: Man kriegt hier so viel angezeigt.

00:35:44: Wenn man in den Nachrichten Medien immer wieder Kommune

00:35:47: hört, dann

00:35:48: heißt das immer diesen Pleiter.

00:35:49: Können Kommunen Pleite

00:35:51: gehen?

00:35:52: In Deutschland nicht.

00:35:53: Ich glaube, in der Schweiz gab's mal einen Fall, da hat eine Kommune Insolvenz angemeldet.

00:35:56: ein spannender Gedanke aus verschiedenen Gründen, politisch wie wirtschaftlich.

00:35:59: Ob man das mal einführt?

00:36:01: Nein, wir können nicht pleite gehen!

00:36:02: Das ist glaube ich auch ein Teil der Probleme, dass es immer irgendwie weiter geht und immer zulasten einer weiteren Generation.

00:36:09: D.h.,

00:36:10: wir verschieben

00:36:10: nur die Probleme?

00:36:11: Genau alle auf den ganzen buchhalterischen Maßnahmen sind gemacht hat Ausgrenzung von Energiekosten oder von Corona-Kosten.

00:36:17: Alle ausgegrenzten aus der Haushaltsführung zeigen ja oft, dass da immer mit Buchhaltung gearbeitet wird.

00:36:23: Ich habe da auch eine persönliche Erfahrung, wobei ich dann immer bin ich mit Beschäftigten redet.

00:36:26: Ich merke mir mal der Anekdotenonkel.

00:36:28: Da fühle ich mich dann kurz alt.

00:36:31: Ich war es noch eine Beförderung als Oberentspektor, war das glaube ich.

00:36:35: Wo man uns sagte, dass kann sein, dass das ihre letzte Beförterung war.

00:36:37: Sie werden nie wieder befördert.

00:36:38: in einer Stadt ist pleite mehr kommt er nicht.

00:36:40: Da hat man nicht so gute Laune noch so einem Studium für den einmal befördert werden und dann hier wieder irgendwie doof.

00:36:45: Und da war ein älterer Kollege damals Chemerei-Leiter, der sagte junger haben sie mir in den Fünfzigerjahren erzählt.

00:36:50: Und guck mal, was das mehr geworden

00:36:52: ist.".

00:36:52: Das hat dann sehr beruhigt.

00:36:53: Das mache ich teilweise heute mit jungen Leuten auch.

00:36:55: Wir hatten immer die Krise.

00:36:56: aber das Gefährliche ist eben dass Menschen sich dran gewöhnen.

00:37:00: und ich habe es in einer anderen Stadt erlebt wo der Kamerad dann gesagt hatte... Ich weiß jeder Kameradin gesagt wir müssen sparen!

00:37:04: Aber jetzt müssen wir wirklich sparen.

00:37:06: Das ist für Menschen die dreißig vierzig Jahre im System sind kommt das nicht mehr an.

00:37:10: Die Jüngeren sind erschreckt in dem Moment oben.

00:37:12: Die älteren sagen ja erzählte nur geht schon irgendwie weiter und dieses Gefühl es geht schon wie weiter motiviert ihm nicht, Dinge in Frage zu stellen.

00:37:20: Was ich jetzt teilweise mache?

00:37:21: Ich habe ja Dinge in Frage gestellt, Feuerwache und andere Dinge.

00:37:24: Wir müssen darüber diskutieren.

00:37:25: ist das das richtige in dieser Zeit?

00:37:27: Gibt es andere Lösungen für das eine oder andere?

00:37:30: und haben auch die Verwaltung gewähnt einmal eine Zusammenstellung zu machen?

00:37:34: was müssen wir überhaupt alles nur investieren?

00:37:36: Das weiß eine Stadt nicht!

00:37:37: Ich weiß keine Stadt zurzeit.

00:37:38: also ich wüsste keine Stadt die das so weiß weil wir in allen Städten, egal wie sie politisch reagiert waren hier immer im Alltag gearbeitet haben, Troubleshooting betrieben haben.

00:37:46: Das heißt müssen investieren.

00:37:48: das sind dann die Sachen die unabwendbar sind.

00:37:52: Verwaltungsgebäude genauso für uns schwieriger zu erklären aber es sind auch Kitas, das sind Schulen, Sportanlagen und Straßen.

00:37:59: Einfach mal festzustellen, was ist da dringend notwendig damit eine Straße weiterhin befahren werden kann?

00:38:04: Was ist an der Schule erforderlich um vernünftigen Unterricht zu machen in unserem heutigen Maßstäben genauso in der Kita im OGS-Bereich und bei den Sportanlagen.

00:38:11: Und erst wenn ich diesen Übelik habe dann können wir diskutieren mit dem Rad.

00:38:15: Ich habe gesagt, ich möchte auch gerne das mit der Bevölkerung diskutieren.

00:38:17: In welcher Form weiß ich noch nicht genau.

00:38:18: Da haben wir noch verschiedene Ideen.

00:38:20: Was macht man jetzt als Assistenz?

00:38:22: Das heißt... Was jetzt noch an Geld übrig geblieben ist, wie verteilen wir das?

00:38:26: Genau.

00:38:26: Und Politik hat hier lange so gedreht... Wir kriegen da schon mal alles irgendwie hin!

00:38:31: Ich nehme dann gerne ein Straßenbeispiel in der Straße, wo uns zehn Jahre lang gesagt worden ist ja die Straße wird gemacht nächstes Jahr übernächstes Jahr.

00:38:40: Wenn man das zehn Jahre jedes Jahr hört damit man Mürbel und da habe ich auch ein kleines Verständnis, dass Leute komische Sachen wählen wenn sie Mürbel werden.

00:38:49: Da müssen wir ehrlich werden und die Ehrlichkeit ist es zu sagen, Wir werden nicht alles schaffen.

00:38:52: Wir müssen uns darauf verständigen in welcher Reihenfolge wir die Dinge angehen.

00:38:56: was ist uns als Stadt insgesamt das Wichtigste?

00:38:58: Ist es der Staat in Hohenhorst, ist es die Mulbeck?

00:39:00: Es ist die Schule Das ist die Straße.

00:39:02: Mit meinem überspitzen sag ich gerne.

00:39:04: manchmal können wir mal so ein paar Jahre lang nichts ins Straßen investieren nur in die Schulen gehen da versteht ihr sofort dass funktioniert nicht.

00:39:10: wir müssen ja einen guten Kompromiss erzielen aber dafür muss sich zunächst ein Überblick haben Was is denn zu tun?

00:39:15: Und das ist dann mein Job dem Rat das aufzuzeigen und dann Empfehlungen zu geben.

00:39:19: Weil Politik aus sich heraus wird das nicht schaffen, diese Prioritäten zu setzen.

00:39:23: Da brauchen wir einen vernünftigen Prozess.

00:39:24: Und dass wird spannend findet in vielen Städten statt.

00:39:27: Und es hat auch bewusst, sage ich das, nichts mit Kritikern vorgängern zu tun, egal ob dem direkten oder davor.

00:39:32: Das war der Zeitgeist.

00:39:34: Wir sind jetzt im anderen Zeitgeists.

00:39:35: Und wir müssen da gerade mit dem Blick auf rechtsextreme aber auch linksextreme Gruppierungen einversagen.

00:39:40: wie sind jetzt ehrlich?

00:39:41: Wir versprechen nur das was wir auch schaffen.

00:39:45: wenn sie sich etwas für Recklinghausen wünschen durften Was wäre das?

00:39:50: Das Bund und Land, die vielen Aufgaben, die sie uns übertragen, gerne auch selbst finanzieren.

00:39:54: Weil das ist ein großes Dilemma.

00:39:56: mit dem was wir vor Ort machen, was wir selbst machen wollen haben wir ausgeglichen in den Haus oder sogar im Plus.

00:40:01: Wir kommen in das Minus dadurch dass uns andere Aufgaben übertragen ohne sie zu finanziert.

00:40:06: Da gibt es jetzt ja einen Beschluss in Berlin.

00:40:08: toll, dass für alle kommenden Übertragungen also alles was in der Vergangenheit war wird weggewischt sollen wir weiterhin bezahlen.

00:40:13: Achtzig Prozent von Bund übernommen werden das aber zu wenig.

00:40:16: Also wenn ein Andere mir sagt, du machst das jetzt statt meiner dann soll es auch finanzieren.

00:40:20: Das ist mein größter Wunsch.

00:40:21: dass das da endlich erkannt wird gibt ja verschiedenste Initiativen und da ist mir nur gerade noch wichtig weil sie sagten Stadt ist ja dann pleite wie sie es gerade gesagt haben.

00:40:29: Irgendwann davon liest hört man immer dass die Kommunen pleite sind

00:40:33: Und da ist es mir wichtig Ja wir sind finanziell was den Haushalt angepleitet aber wir sind trotzdem eine tolle Stadt.

00:40:38: Wir kriegen noch sehr viel hin Ob das jetzt hier die Parkanlage ist oder wir haben diesen tollen Spielplatz gesehen, der auch von mir damals bezweifelt worden ist als die Kollegin.

00:40:44: Das hat einen total genial Wetter heute angenommen.

00:40:47: Die kriegen noch sehr viel hin in dieser Stadt.

00:40:49: Ich möchte nicht dass der Einblick entsteht.

00:40:50: Wir sind hier am Schluss seit Deutschlands weil das zermöglicht den Menschen auch.

00:40:53: man möchte nicht in der Ärmstenstadt Deutschlands leben.

00:40:55: Uns geht es noch sehr gut im Vergleich zu anderen.

00:40:58: Aber schon aufzuzeigen Auf lange Sicht wird das nicht funktionieren und brauchen da die Hilfe.

00:41:02: Und das kann am besten funktionieren In dem was ich gerade gesagt habe das andere das bezahlen was sie uns bestellen.

00:41:08: Ich habe den Podcast mit ihrem Vorgänger,

00:41:10: ich hab sie jetzt endlich drin.

00:41:13: Habe ich mit einer Geschichte entweder Oder-Fragen begonnen.

00:41:18: Ihrem Podcast würde ich damit gerne mit abschließen.

00:41:22: Sind Sie bereit?

00:41:24: Rasenmähen oder Hecke schneiden?

00:41:28: Sie sind Gartenfreund, da habe ich gelesen.

00:41:30: Der steht zumindest auf der Webseite.

00:41:34: Und dem pflegen Sie alleine oder?

00:41:36: Ja.

00:41:37: Teilen, also da sage ich gerne Idee bei Regina Magba Axel, weil sie ja die Idee hat... Wir machen aber auch zusammen und wenn's ums Pflanzen geht zum Beispiel das jetzt gerade ihr Paar hat, dann teilt sich viele Ideen, aber ich habe selbst unsere Holzwürste gebaut den Rasenmeer ich immer noch selbst, weil es kein Roboter gibt der unser Schildkröte sicher überleben lässt.

00:41:54: Hecke schneiden hab' ich grade als zweites Gesetz, weil das mache ich nur zwei mal im Jahr und das geht schon in die Arme trotz Elektroschere.

00:42:00: Rasen ist für mich so ein bisschen entspannen Weil ich brauche bei unserem Rasen immer so eineinhalb Stunden.

00:42:05: Und das ist dann wirklich entspannen, einfach nur die Bahn rauf und runterzuschieben im Rasenmeer.

00:42:09: Ich schieb ihn noch!

00:42:10: Ja wir haben ein Elektro- und das ist auch ne schöne Geschichte.

00:42:13: Bei uns ist Freilaufen unser Gartnis zu verwinkelt der Elektromäher.

00:42:19: Ist da uns oder Beatles?

00:42:23: Da sind wir schon zu dritt.

00:42:25: Das ist auch ein Thema...

00:42:26: Alle Beatles platten als CD.

00:42:27: Der

00:42:28: Wunkelmann hat bestimmt alles was von den Beatles jemals auf den Markt kam Oder?

00:42:34: Und mehr.

00:42:34: Von den Stones fallen mir wenig Lieder ein und davon noch weniger, die mir gefallen.

00:42:38: Beatles fallen mir kaum Sachen ein, dem ich nicht gefallen habe.

00:42:40: Obwohl... Ich hab jetzt die neue Platte von den Stones gehört

00:42:43: und muss sagen

00:42:44: sie klingt nicht alt!

00:42:46: Sie klingt echt frisch das muss ich echt sagen.

00:42:48: Ich war völlig überrascht als ich sie gehört habe.

00:42:50: Die Beatles haben keine Chance eine neue Platta aufzulegen.

00:42:53: da sind die Stones im Vorteil.

00:42:54: Aber

00:42:54: immerhin ist es bei der Hochzeit von Taylor Swift aufgetreten Bados oder Wanderstiefel?

00:43:05: Wander-Stiefe.

00:43:06: Hab ich nämlich auch gelesen, ich hätte jetzt so aufgetippt dass sie lieber wandern gehen.

00:43:10: Fernsehen oder Netflix?

00:43:12: Fernsehen?

00:43:13: Sind Sie nicht der Netflix

00:43:14: Typ?

00:43:14: Doch ja wenn im Fernsehen gar nichts läuft wobei da hatten wir auch genug Angebote.

00:43:18: aber wir sind immer noch so.

00:43:19: das werden wir abends schauen eher Fernseh und wenn er nun gar nicht zu finden ist was höchst selten ist dann mal bei netflix reingucken.

00:43:24: Wir haben gemeinsam Familienaccount.

00:43:27: Fleisch oder Gemüse?

00:43:28: Fleisch Aber Hähnchenfleisch.

00:43:31: Okay.

00:43:31: also kein Vegetarier.

00:43:33: Ordnung oder kreatives Chaos?

00:43:36: Das ist eine sehr spannende Frage.

00:43:40: Ich liebe die Ordnung, aber oft auch das kreative Chaos dazwischen.

00:43:44: Also ich räume auch gerne auf und wenn mich kein Chaos hat kann ich nicht aufräumen.

00:43:47: So sehe ich es aus!

00:43:50: Klartext- oder Diplomatie?

00:43:52: Beides tatsächlich... also ich kann sehr diplomatisch sein, ich kann aber auch klartext

00:43:57: werden.

00:43:58: Die letzte Frage war's oder

00:44:02: Klingball?

00:44:10: Lars Klingweil, glaube ich hat für mich mehr Chancen in die Richtung eines Schmidt und so weiter zu gehen als Charakter.

00:44:15: Muss doch noch ein bisschen was daran arbeiten.

00:44:17: Bärbel-Bass fand ich jetzt neulich einfach muss ich sagen zu populistisch mit dem Thema Beamte sondern auch der einzelne Person.

00:44:22: nicht weil ich Beamter bin also im Kern kann man das mal machen aber es war in dem Moment zu populisten oder ist zumindest muss ich jetzt vorsichtig sein populistische transportiert worden.

00:44:29: Ich habe sie einmal getroffen nur wie weiß ich gar nicht wer?

00:44:33: ich bin noch nie darüber gesprochen.

00:44:35: das fand ich so Karrieregenial, von der Büro-Göpfung glaube ich bis zur Ministerin.

00:44:41: Aber insgesamt ist es ein Last-Kling, weil für die Menschen in Deutschland der wählbar wäre.

00:44:45: Ich glaube Sie sind auch

00:44:45: Duisburg-Fan, das macht sie schon unsympathisch oder?

00:44:47: Finde ich nicht einfach schon gewonnen als Vorfall.

00:44:50: Okay!

00:44:51: In dem Sinne lassen wir uns damit schließen.

00:44:53: Herr Tschersich, ich bedanke mich recht herzlich dass Sie die Runde mit mir gegangen sind und wir haben wirklich Glück gehabt mit den Wetteren.

00:44:58: Zwischendurch gab's noch einen richtigen Windanlauf.

00:45:00: Gibt's eine Begründung für...

00:45:02: Warum?!

00:45:03: Einer meiner Lieblingssprüche für das gute Wetter ist der Bürgermeister zuständig, für das schlechte die Opposition.